Nur die Raute
·24 April 2026
„Lieber machen als reden“: Das ist der HSV-Plan ohne Vuskovic

In partnership with
Yahoo sportsNur die Raute
·24 April 2026

Der erneute Ausfall von Luka Vuskovic stellt den HSV vor eine knifflige Aufgabe. Die Zahlen zeigen, wie schwer der Verlust wiegt.
Fünf Partien bestritt der Aufsteiger in dieser Saison ohne den 19-Jährigen. Mit deutlichen Folgen: Satte zehn Gegentore kassierte das Team in diesem Zeitraum, im Schnitt also zwei pro Spiel. Mit Vuskovic auf dem Platz fällt die Bilanz deutlich stabiler aus. In 25 Begegnungen musste Schlussmann Daniel Heuer Fernandes 38 Mal hinter sich greifen. Das ergibt einen Wert von gerade einmal 1,52 Gegentreffern pro 90 Minuten.
Besonders schmerzhaft war das Fehlen zuletzt bei den deutlichen Niederlagen gegen Stuttgart (0:4) und Bremen (1:3). Bitter: Auch am Samstag (18.30 Uhr, Sky) wird der Abwehrchef gegen die TSG Hoffenheim nur Zuschauer sein. Trainer Merlin Polzin bestätigte den Ausfall am Donnerstag: „Luka ist immer noch mit Knieproblemen unterwegs und steht nicht zur Verfügung. Es bringt nichts, dem hinterherzutrauern. Es gilt, Lösungen zu finden.“

Foto: Getty Images
Genau daran hat der HSV in dieser Woche intensiv gearbeitet. Polzin dürfte erneut auf eine Dreierkette mit Jordan Torunarigha im Zentrum sowie Nicolás Capaldo und Warmed Omari auf den Halbpositionen setzen. Obwohl diese Konstellation zuletzt anfällig agierte, stärkt der Coach seinen Verteidigern demonstrativ den Rücken. Vuskovic sei „zweifellos ein Topspieler“, aber: „Es wird nicht darum gehen, die Art und Weise von Luka an den Tag zu legen.“
Stattdessen fordert Polzin eine mannschaftliche Lösung. Neben der Abwehrreihe nimmt er auch das Mittelfeld in die Pflicht. „Es geht auch darum, wie unsere Sechser verteidigen, um die Räume zu schließen“, erklärte der 35-Jährige. Gerade gegen Hoffenheim sei das entscheidend, da der Gegner gezielt die Zwischenräume bespiele.
So oder so will Polzin den Ausfall von Vuskovic auf keinen Fall als Ausrede gelten lassen. Seine Schlussworte auf der Pressekonferenz lauteten: „Lieber machen als reden.“









































