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·27 Januari 2026
Linksverteidiger-Suche beendet? Gladbach schaut sich in Skandinavien um

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·27 Januari 2026

Borussia Mönchengladbach steht aktuell vor einem ernsthaften Problem auf der Linksverteidigerposition beziehungsweise auf der linken Schiene. In den vergangenen Wochen konnten weder Luca Netz noch Lukas Ullrich nachhaltig überzeugen. Trainer Eugen Polanski sucht bislang vergeblich nach einer konstanten Lösung für die linke Seite.
Zwar verlängerte Borussia Mönchengladbach den Vertrag von Lukas Ullrich erst kürzlich bis 2029, doch der junge Berliner erreicht derzeit nicht das notwendige Bundesliga-Niveau, um den Fohlen entscheidend weiterzuhelfen. Gleiches gilt für seinen direkten Konkurrenten Luca Netz. Beide Spieler zeigen zu große Leistungsschwankungen und können keine konstante Entwicklung nachweisen.
Hinzu kommt, dass der Vertrag von Luca Netz im kommenden Sommer ausläuft. Umso folgerichtiger ist es, dass sich Borussia Mönchengladbach bereits jetzt intensiv nach einer Alternative für die linke Abwehrseite umsieht. Fündig geworden sein könnte der Bundesligist in Dänemark bei Brøndby IF.

Divkovic vor Gladbach-Transfer –
IMAGO / Camilla Stolen
Laut Informationen von RTL/ntv zeigt Borussia Mönchengladbach großes Interesse an Marko Divkovic. Der 26-jährige Linksverteidiger steht noch bis 2026 bei Brøndby unter Vertrag, könnte den Klub jedoch – ähnlich wie Luca Netz – im Sommer ablösefrei verlassen.
Der ehemalige kroatische U21-Nationalspieler gilt als äußerst flexibel. In der laufenden Saison kam Divkovic sowohl als klassischer Linksverteidiger als auch als rechter Flügelstürmer zum Einsatz. In wettbewerbsübergreifend 25 Partien steuerte der Kroate drei Tore und drei Vorlagen bei. Zudem sammelte er vier Gelbe Karten und eine Rote Karte.
Durch Brøndbys regelmäßige internationale Teilnahmen bringt Divkovic auch wertvolle Erfahrung auf europäischem Niveau mit. Erst kürzlich stieg sein Marktwert auf 2,5 Millionen Euro. Aufgrund der Vertragssituation dürfte eine Verpflichtung für Borussia Mönchengladbach finanziell realisierbar sein.
Allerdings müsste der Klub zuvor weitere Abgänge realisieren. Zwar konnte Sportdirektor Rouven Schröder mit Fraulo, Cvancara und Omlin bereits drei Spieler abgeben, doch dies reicht aktuell noch nicht aus, um einen Transfer von Divkovic gehaltstechnisch zu stemmen.
Zudem hat der Kroate auch das Interesse mehrerer türkischer Klubs geweckt, während Brøndby IF weiterhin versucht, den Vertrag des Linksverteidigers zu verlängern. Nach Takai und Sarco wäre Divkovic die erste feste Neuverpflichtung für den kommenden Sommer.
Wäre Marko Divkovic die Lösung für Gladbachs linke Seite?Wie steht ihr zu einem möglichen Transfer? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / Gonzales Photo









































