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·28 Juli 2026
Liverpool macht offizielles Angebot für Barcola: 120 Millionen Euro – aber PSG will mehr

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·28 Juli 2026

Liverpool hat nach übereinstimmenden Medienberichten ein offizielles Angebot für PSG-Flügelstürmer Bradley Barcola eingereicht. Die Reds bieten dem französischen Klub demnach 105 Millionen Euro als Basisablöse plus Bonuszahlungen, was das Gesamtpaket auf bis zu 120 Millionen Euro hochschrauben kann. Der Deal soll den Abgang von Mohamed Salah langfristig kompensieren – Barcola gilt in Liverpool als Wunschkandidat Nummer eins.
Der 23-jährige Franzose hat seinerseits Klarheit geschaffen: Barcola möchte seinen auslaufenden Vertrag bei PSG nicht über 2028 hinaus verlängern. Laut Informationen von Football365 und CaughtOffside hat er den Verhandlungen mit den Parisern eine endgültige Absage erteilt. Dass er einem Wechsel in die Premier League grundsätzlich aufgeschlossen gegenübersteht, bestätigten mehrere englische Medien unabhängig voneinander.
Trotz Liverpools klarem Bekenntnis zum Spieler bleibt der Vollzug des Transfers unsicher. Paris Saint-Germain pocht auf eine Ablöse zwischen 150 und 170 Millionen Euro – die Differenz zum Liverpooler Angebot beträgt damit mindestens 30, möglicherweise sogar 65 Millionen Euro. PSG ist nicht auf einen schnellen Verkauf angewiesen: Die Franzosen sollen intern nach einem Mbappé-Nachfolger suchen und erwägen, Barcola in dieser Rolle zu halten, sollte kein zufriedenstellendes Angebot eingehen.
Laut Liverpool.com versucht der englische Meister, die Preislücke über eine gestaffelte Zahlungsstruktur zu überbrücken – ähnlich wie man es zuletzt bei anderen Transfer-Verhandlungen praktiziert hat. Konkrete Ergebnisse stehen jedoch noch aus. Die Verhandlungen laufen, beide Seiten werden als „gesprächsbereit“ beschrieben, ein Durchbruch ist aber nicht in Sicht.
Die Debatte um Barcola kommt nicht von ungefähr. In der abgelaufenen Ligue-1-Saison zählte der Rechtsfuß zu den besten Flügelspielern Europas, erzielte in nationalen und internationalen Wettbewerben zusammen über 25 Torbeteiligungen und führte Frankreich auch bei der Nationalelf zu wichtigen Siegen. Sein Dribbling, seine Tiefenläufe und seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten zu treffen, machen ihn für jeden Topklub begehrenswert.
Für Liverpool würde Barcola eine qualitative Verstärkung bedeuten, die seit dem Abgang von Salah im Angriff fehlt. Liverpool hat im laufenden Transferfenster zwar bereits mehrfach nachgerüstet, ein echter Salah-Ersatz auf dem rechten Flügel fehlte aber bislang. Mit Barcola würde die Mannschaft eine Qualitätsstufe im Abschluss und in der Kreativität gewinnen, die im Titelkampf in der Premier League und der Champions League den Unterschied ausmachen könnte.
Die Pariser befinden sich in einer schwierigen Verhandlungsposition: Barcola will nicht verlängern, sein Vertrag läuft 2028 aus. Verkaufen sie jetzt, können sie noch eine Rekordablöse erzielen. Warten sie, sinkt der Marktwert spätestens in einem Jahr erheblich. Insider gehen davon aus, dass PSG seine Forderungen in den kommenden Wochen möglicherweise noch etwas zurückschraubt – insbesondere, sollte kein weiterer Bieter auf den Plan treten.
Ob Liverpool den Preis noch weiter anhebt oder auf eine Bewegung aus Paris wartet, ist derzeit offen. Klar ist: Barcola ist der teuerste Wunschkandidat der Reds in diesem Sommer – und beide Seiten wissen, dass das Transferfenster am 31. August schließt. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, ob der Deal zustande kommt oder Barcola doch noch eine Saison in Paris bleibt.







































