Anfield Index
·30 Juli 2026
Liverpool soll Mittelfeldmann im Sommer verkaufen – „Ich bin besorgt“

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·30 Juli 2026

Liverpools Pläne für das Mittelfeld bleiben schwer vorherzusagen, da der Klub in den letzten Monat des Sommer-Transferfensters geht.
Trotz Verbindungen zu Crystal-Palace-Mittelfeldspieler Adam Wharton scheint jede bedeutende Verstärkung derzeit davon abzuhängen, dass Liverpool durch einen hochkarätigen Abgang Platz schafft. In der neuesten Ausgabe von Media Matters für Anfield Index sprachen Dave Davis und David Lynch über die ungewissen Zukunftsaussichten von Alexis Mac Allister und Curtis Jones und bewerteten dabei, ob Wharton noch zu einem realistischen Ziel werden könnte.
Die zentrale Botschaft war klar. Liverpool schätzt Wharton, aber die aktuelle Anzahl an Mittelfeldspielern bedeutet, dass jemand gehen muss, bevor der Klub ernsthaft über eine weitere teure Verpflichtung nachdenken kann.
Liverpools unmittelbare Prioritäten bleiben Verstärkungen in Angriff und Abwehr. Die Rekrutierung im Mittelfeld wird anders betrachtet, weil der Kader dort bereits mit zentralen Optionen überfüllt ist.
Lynch erklärte, dass Liverpool in diesem Sommer zwar weiterhin viel ausgeben könnte, das Ausmaß der Aktivitäten aber von Verkäufen bestimmt werde.
„Geht Gakpo? Geht Jones? Geht Mac Allister? Dann wird der Sommer auf einmal zu einer Phase mit sehr hohen Ausgaben. Es wird viel Umbruch und Veränderung im Kader geben.“
Das Problem ist, dass Liverpool nicht kontrollieren kann, ob passende Angebote eingehen.
„Wird Inter bei Curtis Jones etwas unternehmen? Das kann man im Moment nicht sagen“, fügte Lynch hinzu.
Bis Bewegung in die Sache kommt, scheint es unwahrscheinlich, dass Liverpool einem ohnehin schon überfüllten Mannschaftsteil noch einen Mittelfeldspieler mit Stammspielerqualität hinzufügt.
Die Situation von Alexis Mac Allister wurde mit besonderer Sorge diskutiert.
Lynch stellte den körperlichen Zustand des Argentiniers nach einer schwierigen Saison infrage und deutete an, dass Liverpool einen Verkauf in Betracht ziehen müsse, falls sich eine passende Gelegenheit ergibt.
„Ich denke, sie sollten Mac Allister, wenn möglich, zur Tür hinauskomplimentieren, denn ich mache mir Sorgen darüber, wo er körperlich steht.“

Foto: IMAGO
Mac Allister bleibt einer von Liverpools talentiertesten Mittelfeldspielern, aber das Gespräch spiegelte echte Unsicherheit über seine künftige Rolle unter Andoni Iraola wider.
Lynch merkte außerdem an, dass Liverpool noch immer abwarte, „wo Alexis Mac Allister steht“, nachdem man in der vergangenen Saison „so viele Anzeichen körperlichen Abbaus“ beobachtet habe.
Ein Abgang würde sowohl finanziellen Spielraum schaffen als auch einen klaren Platz in der Mannschaft für einen Ersatz freimachen.
Curtis Jones ist ein weiterer möglicher Ansatzpunkt für eine Umgestaltung des Mittelfelds.
Interesse von Inter wurde wiederholt erwähnt, auch wenn weiterhin keine Gewissheit besteht, dass der italienische Klub seiner Wertschätzung ein passendes Angebot folgen lässt.
Lynch deutete an, dass Liverpool möglicherweise auch eine vertragliche Entscheidung treffen müsse.
„Wenn Jones keinen neuen Vertrag unterschreiben wird, muss man dort vielleicht einfach eine Entscheidung treffen.“

Foto: IMAGO
Die Diskussion folgte darauf, dass Jones nach Liverpools Testspielsieg gegen Wrexham frustriert wirkte. Lynch wies Vermutungen zurück, der Vorfall deute auf einen unmittelbar bevorstehenden Abgang hin, und glaubte eher, dass dies mit Ereignissen während des Spiels zusammenhing, möglicherweise mit der Kapitänsbinde.
Die größere Unsicherheit rund um Jones bleibt jedoch bestehen. Liverpool würde ihn zum richtigen Preis verkaufen, braucht aber einen anderen Klub, der den ersten ernsthaften Schritt macht.
Adam Wharton ist weiterhin ein Spieler, den Liverpool klar schätzt, doch seine Bewertung hat die Sache kompliziert gemacht.
„Bei Wharton fühlte es sich immer so an, dass Liverpool ihn eindeutig mochte“, sagte Davis, bevor er anmerkte, dass der breitere Mittelfeldmarkt die Preise nach oben getrieben habe.
Lynch stellte auch infrage, ob Wharton stilistisch ideal zu Iraola passt.
„Sehen sie in ihm jemanden, der genug den Platz rauf und runter gehen und die Defensivarbeit leisten kann, um ein Iraola-Mittelfeldspieler zu sein? Da bin ich mir nicht ganz sicher.“
Trotzdem ist die Möglichkeit noch nicht vollständig ausgeschlossen worden.
„Wenn Mac Allister geht, gibt es dort vielleicht eine Öffnung für Wharton, um dazuzukommen“, erklärte Lynch.
Das scheint die entscheidende Bedingung zu sein. Liverpool braucht derzeit zahlenmäßig keinen weiteren Mittelfeldspieler, unabhängig von Whartons Fähigkeiten.
Lynch würde mehr Passqualität in der Mannschaft begrüßen, räumte aber ein, dass Liverpool zuerst seinen bestehenden Kader ordnen müsse.
„Im Moment wird es bei Liverpool ruhig bleiben, weil sie Mittelfeldspieler abgeben müssen. Und bis das passiert, besteht vielleicht die Chance, dass Wharton am Ende ohnehin bei Chelsea landet.“
Liverpools Interesse an Adam Wharton bleibt also theoretisch bestehen, aber ein möglicher Deal hängt von einem wichtigen Abgang ab. Sollte Mac Allister oder Jones gehen, könnte sich die Situation schnell ändern. Bis dahin dürften Liverpools Pläne für das Mittelfeld vorerst auf Eis liegen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































