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·13 Maret 2026
Lukas Kwasniok will mit dem 1. FC Köln gegen den HSV dem steigenden Druck und der schweren Aufgabe trotzen

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Simon Bartsch
13 März, 2026
Nach der Niederlage gegen den BVB trotz der ordentlichen der Kölner Mannschaft hat sich die Tabellensituation des FC zugespitzt. Am Samstagabend will sich das Team bei den Rothosen wieder etwas Luft verschaffen und einen Dreier gegen den HSV einfahren.

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen den HSV (Foto: Lars Baron / Getty Images)
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Endspiel oder kein Endspiel – darin scheiden sich aktuell in Köln die Geister rund um das Geißbockheim. Während gerade in den Sozialen Medien viele Fans die Ablösung des Trainers fordern, hat Lukas Kwasniok ganz offensichtlich eine andere Vision. Der Trainer ist guter Dinge, die Wende noch zu schaffen und prophezeit dem Verein sogar noch mehr. „Ich glaube, dass dem Verein einfach auch eine gute und gesunde Zukunft bevorsteht“, sagte der 44-Jährige. „Und ich glaube, je fokussierter wir jetzt auf die Dinge sind, die wir beeinflussen können, desto schneller werden die Ergebnisse kommen und desto wunderbarer wird die Zukunft aussehen.“ Allerdings sprach der Coach nicht davon, dass es dabei um eine gemeinsame Zukunft gehe.
Fakt ist, der FC hat aus den vergangenen 16 Spielen gerade einmal zehn Punkte geholt, ist in der Formtabelle (der vergangenen fünf Spiele) auf Rang 16 angekommen, punktgleich mit den Plätzen 17 und 18, liegt ebenfalls punktgleich auf dem Relegationsrang. Die Ergebnisse blieben zuletzt aus, auch, wenn die Leistung oft stimmte. Zur Wahrheit gehört auch, dass in diesen Spielen der FC aber selten als unverdient Geschlagener vom Platz ging. Dass die Geißböcke sich in einer Krise befinden, ist also alles andere als von der Hand zu weisen. Und so wirken die Visionen des Trainers wohl nicht für Jedermann überzeugend. Auch wenn sich die Anhänger sicherlich eine wunderbare Zukunft ihres Vereins wünschen würden.
Für einen Lichtblick oder einen Hoffnungsschimmer würde sicherlich eine gute Leistung und vor allem drei Punkte in Hamburg sorgen. Der FC, vor allem aber Lukas Kwasniok würden sich wieder ein wenig Luft verschaffen, mit Selbstvertrauen in das Derby gegen Gladbach starten und vor allem den HSV wieder mit in die Abstiegs-Verlosung reißen. Doch die andere Seite der Medaille wäre dann ein doch schon ordentlicher Druck auf der Kölner Brust. Denn auch wenn Lukas Kwasniok am Donnerstag sicher schien, dass die Performance auch über seine Situation mit entscheide, wird es am Ende dann doch um Punkte gehen. Heißt: Verliert Köln in Hamburg, sind die Rothosen wohl gesichert, der FC könnte aber auf den Relegationsplatz abrutschen, zum ersten Mal in dieser Spielzeit.
Dass die Aufgabe im Volksparkstadion keine leichte wird, weiß auch Kwasniok. „Sie haben noch relativ spät in der Sommer-Transferperiode etwas gemacht. Dadurch haben die Jungs ein bisschen gebraucht. Aber es ist keine Überraschung, dass sie sich dann einfach mit guter kontinuierlicher Arbeit da rausgearbeitet haben“, sagte der Trainer. „Sie haben dann echt zugeschlagen mit Vieira, Lokongo und vor allem dann auch Vuskovic, der einfach ein Gamechanger ist für sie. Es ist jetzt einfach so, dass sich die Vorzeichen so ein wenig geändert haben zum Hinspiel.“ Damals hatten die Kölner bekanntlich 4:1 gewonnen. Auch, weil der VAR dem FC damals wohlgesonnen war.
Dieses Mal wäre sicher ein knapper Sieg ebenfalls im Sinne des Trainers. „Ich glaube einfach, dass wir sehr wohl in der Lage sind, dort zu bestehen“, sagte Kwasniok und schränkte direkt ein: „wohlwissend um die Qualitäten vor allem in der Rotation ihrer Spielanlage, plus eine Defensive, eine Kompaktheit, die es einfach schwer macht, sie zu bespielen.“ Personell steht dem FC wieder Sebastian Sebulonsen zur Verfügung, Jahmai Simpson-Pusey fällt gesperrt aus. Für den Engländer wird Cenk Özkacar beginnen, sonst sind keine weiteren Wechsel im Vergleich zum BVB-Spiel zu erwarten. Die Leistung des Teams sei gut gewesen, sagt Kwasniok und deutet dann doch den Ernst der Lage der beiden kommenden Partien an. „Der Weg ist das Ziel und ein Weg führt uns jetzt nach Hamburg und der nächste dann zum Heimspiel gegen Gladbach, um am Ende dann das Ziel zu erreichen.“









































