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·27 Juni 2026
MagentaTV WM Video: DFB-Boss Rettig vor dem Sechzehntelfinale

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Nach der 1:2-Niederlage im letzten Gruppenspiel Ecuador gegen Deutschland und vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay hat sich DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig im Interview bei MagentaTV zu Wort gemeldet. Er gibt sich kämpferisch und optimistisch.

Am Rande des deutschen WM-Trainingslagers vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay. (Screenshot: MagentaTV)
„Die Niederlage war für uns ein ungewohntes Gefühl nach elf Siegen in Folge“, sagte Rettig. „Trotzdem war es ein wichtiges Spiel, in dem Wissen, dass wir nun das Messer am Hals haben. Das hat jede Mannschaft jetzt im K.o.-System, und das hatten wir schon einmal: gegen die Slowakei, als der Super-GAU drohte. Dieser Druck war groß, und die Mannschaft hat das unglaublich gut gemeistert. Deswegen glaube ich, dass wir am Montag nicht das Ecuador-, sondern das Slowakei-Gesicht sehen werden.“
Rettig nahm Bundestrainer Julian Nagelsmann ausdrücklich in Schutz: „Ich muss schmunzeln, dass der eine oder andere erstaunt war, dass unser Trainer nach der Niederlage seine Spieler verteidigt hat. Das erwarte ich von einem Trainer.“ Bei der nüchternen Aufarbeitung helfe auch Rudi Völler: „Wer kann das besser als Rudi Völler mit seiner fünften WM-Teilnahme in unterschiedlichen Rollen?“ Mit Blick auf Paraguay zeigte sich Rettig zuversichtlich: „Ich bin wirklich optimistisch, vor allem, wenn ich sehe, wie die Gruppe miteinander umgeht.“
Hinweis: Die folgende Verschriftlichung wurde automatisch erstellt und nur leicht geglättet. Es können kleinere Ungenauigkeiten enthalten sein. Quelle: MagentaTV.
MagentaTV (Einspieler): Der Tag nach der finalen Vorrunden-Party gegen Ecuador: Im DFB-Camp steht Spielersatztraining auf dem Plan, dazu Austausch in der Chefetage nach der Niederlage. Der Gesprächsbedarf ist groß bei DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig.
Andreas Rettig: Worum es bei unseren Gesprächen geht? Um genau das: Was können wir besser machen? Natürlich ist das in erster Linie Hoheitsgebiet des Trainers, aber wir schildern ihm unsere Eindrücke. Und wer kann das besser als Rudi Völler mit seiner fünften WM-Teilnahme in unterschiedlichen Rollen? Das hilft, auch mal einen anderen Blickwinkel zuzulassen.
Andreas Rettig: Es war eine verdiente Niederlage, da muss man nichts schönreden. Ich muss schmunzeln, dass der eine oder andere erstaunt war, dass unser Trainer gestern nach der Niederlage seine Spieler verteidigt hat. Das erwarte ich von einem Trainer. So können die Spieler auch selbst kritisch den Finger in die Wunde legen, auch untereinander, auch unser Kapitän. Ich bin wirklich optimistisch, was die nächste Aufgabe angeht, vor allem, wenn ich sehe, wie die Gruppe miteinander umgeht, wie sie funktioniert, dass die Familien da sind.
Andreas Rettig: Die Niederlage war für uns ein ungewohntes Gefühl nach elf Siegen in Folge. Trotzdem war es ein wichtiges Spiel, im Wissen, dass wir nun das Messer am Hals haben. Das hat jede Mannschaft jetzt im K.o.-System, und das hatten wir schon einmal: gegen die Slowakei, als der Super-GAU drohte, möglicherweise gar nicht bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein. Dieser Druck war groß, und die Mannschaft hat das unglaublich gut gemeistert. Deswegen glaube ich, dass wir am Montag nicht das Ecuador-, sondern das Slowakei-Gesicht sehen werden.
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