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·28 Juli 2026

Manchester United will Manu Koné: Rashford soll die Preislücke zu Roma schließen

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Manchester United treibt die Suche nach Verstärkung im Mittelfeld voran – und greift dabei zu einer ungewöhnlichen Methode. Wie übereinstimmend unter anderem Football365, Goal.com und Sports Mole berichten, erwägen die Red Devils, Marcus Rashford als Teil eines Tauschgeschäfts in die Verhandlungen mit AS Roma um Mittelfeldspieler Manu Koné einzubringen.

Roma fordert für den 25-jährigen Franzosen eine Ablöse von rund 60 Millionen Euro. United ist prinzipiell interessiert, will aber deutlich weniger Barmittel investieren – und hofft, die Preislücke von rund 26 Millionen Pfund über einen Rashford-Transfer schließen zu können. Ein offizielles Angebot liegt bislang nicht vor, die Sondierungen laufen jedoch auf beiden Seiten.


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Rashford sucht den Neustart – und könnte United aus der Klemme helfen

Für Marcus Rashford wäre ein Wechsel nach Rom ein neuer Anlauf nach einer enttäuschenden Zeit. Der englische Nationalspieler war zuletzt auf Leihbasis bei Barcelona aktiv, ein dauerhafter Verbleib kam jedoch nicht zustande. Im August kehrt er nach Manchester zurück – ohne gesicherte Perspektive. Seine Ausstiegsklausel ist Anfang Juli abgelaufen, seitdem ist United wieder alleiniger Ansprechpartner für mögliche Interessenten.

Für den 28-Jährigen wäre die Serie A durchaus eine reizvolle Option: ein Neuanfang in einem anderen Fußballumfeld, unter einem neuen Trainer, in einer anderen Liga. Roma-Trainer Gian Piero Gasperini soll grundsätzlich offen für die Idee sein – auch wenn das größte Hindernis nicht sportlicher Natur ist.

Das Gehalt: Rashfords Bremsklotz

Das zentrale Problem ist Rashfords Gehalt. Der Angreifer soll netto rund elf Millionen Euro pro Jahr verdienen. Für einen Verein wie Roma ist diese Summe kaum stemmbar – zumindest nicht ohne externe Unterstützung. Berichten zufolge wäre Manchester United bereit, einen erheblichen Teil der Gehaltslast zu übernehmen, um den Deal zu ermöglichen. Wie hoch dieser Anteil sein würde, ist bislang unklar.

Auch intern bei United ist die Situation nicht eindeutig: Nicht alle Verantwortlichen sollen von dem Tauschpaket überzeugt sein. Solange keine Einigkeit herrscht, bleibt ein Abschluss unwahrscheinlich. Laut Sports Mole hat der Deal eher an Fahrt verloren als an Dynamik gewonnen – der Kontakt zu Konés Beraterseite sei jedoch positiv verlaufen.

Manu Koné: WM-Glanz und Aufsehen in der Ewigen Stadt

Dass United ausgerechnet Koné ins Visier genommen hat, kommt nicht von ungefähr. Der in Paris geborene Franzose hat sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem der auffälligsten defensiven Mittelfeldspieler der Serie A entwickelt. Fünf Einsätze absolvierte er für Frankreich bei der Weltmeisterschaft 2026 – eine Mannschaft, die erst im Halbfinale ausschied. Mit Zweikampfstärke, Dynamik und Spielintelligenz hat Koné Topklubs auf sich aufmerksam gemacht.

United hat in diesem Sommer bereits Youri Tielemans und Andrey Santos verpflichtet, sucht aber offensichtlich noch nach weiteren Optionen, um das Mittelfeld unter Trainer Michael Carrick gezielt zu verstärken. Koné würde das Profil erfüllen – wenn der Preis stimmt.

Wie geht es weiter?

Die Verhandlungen zwischen Manchester United und AS Roma stecken in einer klassischen Pattsituation: Der Käufer will zahlen, aber weniger. Der Verkäufer will verkaufen, aber zu seinen Konditionen. Ob die Rashford-Karte den Knoten löst oder das Konstrukt endgültig zum Einsturz bringt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Das Transferfenster in England schließt am 1. September – die Zeit drängt, aber der Druck wächst auf beiden Seiten.

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