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·22 Mei 2026

Matchball in Blomberg: Handballerinnen nur noch einen Sieg von Meisterschaft entfernt

Gambar artikel:Matchball in Blomberg: Handballerinnen nur noch einen Sieg von Meisterschaft entfernt

AusgangslageNach dem knappen, aber verdienten 28:27-Erfolg im Hinspiel vor einer Woche in Dortmund benötigt der BVB noch einen Sieg, um zum zweiten Mal nach 2021 den Titel zu gewinnen. „Ich habe immer gesagt: Wenn wir Deutscher Meister werden wollen, müssen wir die HSG Blomberg-Lippe auch auswärts schlagen“, zeigt sich Borussen-Coach Henk Groener vor dem Rückspiel am Sonntag zuversichtlich. Bei einer Niederlage würde es am 31. Mai zu einem Entscheidungsspiel in Blomberg kommen. Die HSG hatte sich dieses Heimrecht dadurch erarbeitet, dass sie am Ende der Hauptrunde Platz eins vor dem BVB belegt hatte.

Doch zu einem dritten Spiel wollen es die Borussinnen nicht kommen lassen: Der erste Sieg in der Serie „Best of three“ hat dem BVB Selbstvertrauen gegeben. Blomberg war zwar in der ersten Hälfte auf fünf Tore davongezogen und habe „gut gespielt“, so Groener, „aber wir haben uns vom Rückstand nicht beeindrucken lassen und sind cool geblieben. Am Sonntag ist es wichtig, dass wir gut starten, im Angriff konsequenter unseren Plan umsetzen und in der Abwehr zu Beginn besser stehen als in Dortmund. In der ersten Hälfte hat Blomberg sehr gut agiert, wir hatten dagegen zu viele Einzelaktionen, da gibt es noch etwas zu verbessern“, so der Niederländer. Groener erwartet ein „heiß umkämpftes Spiel“, sieht den Druck aber auf Seiten der Gastgeberinnen: „Wir müssen nur noch einmal gewinnen, Blomberg aber zweimal.“


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PersonalRechtzeitig zur wichtigsten Phase der Saison wird die Verletztenliste des BVB immer kürzer. „Wir fahren mit einem starken Kader nach Blomberg“, sagt Henk Groener, der am Sonntag nur auf die beiden Langzeitverletzten Lois Abbingh und Lena Hausherr verzichten muss. Alicia Langer, die im Hinspiel verletzungsbedingt nicht dabei war, wird voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen.

GegnerWie stark die HSG Blomberg-Lippe ist, war am vergangenen Sonntag in Dortmund zu beobachten. Mit einer überragenden Nieke Kühne im Rückraum erarbeitete sich Blomberg in der ersten Hälfte einen Fünf-Tor-Vorsprung, wobei Kühne allein für sechs Treffer verantwortlich war. Der größte Pluspunkt der Mannschaft von Trainer Steffen Birkner ist die starke Abwehrarbeit und das daraus resultierende Tempospiel. Als sichere Siebenmeter-Schützin agiert auch die spanische Linksaußen Ona Vegue i Pena, die dreimal im Hinspiel verwandelte, bei ihrem letzten Siebenmeter in der Schlusssekunde aber an BVB-Keeperin Sarah Wachter scheiterte.

Ansonsten gelten die Fans in Blomberg als zusätzliche Spielerin auf dem Parkett. Natürlich ist die Halle an der Ulmenallee mit 1300 Zuschauern ausverkauft, die hitzige Atmosphäre ist in der Liga bekannt. In dieser Spielzeit ist Blomberg noch ohne Punktverlust auf heimischem Boden, auch das Aufeinandertreffen mit dem BVB in der Hauptrunde entschied Blomberg mit 33:31 für sich. Für Sarah Wachter kein Problem: „Es kommen genügend BVB-Fans mit nach Blomberg, die für eine tolle Stimmung sorgen und uns unterstützen werden. Wir wollen in zwei Spielen fertig sein und dann in Urlaub fahren. Keiner von uns will noch ein drittes Spiel. Dafür werden wir alles geben.“

Grijseels, Vollebregt und Bleckmann auch vor fünf Jahren dabeiDer mögliche Titelgewinn am Sonntag in Blomberg wäre ein Meilenstein in der Geschichte der Handball-Abteilung. Es wäre die zweite Meisterschaft und nach dem Gewinn des DHB-Pokals das erste Double in der Vereinsgeschichte. Bereits vor fünf Jahren, am 8. Mai 2021, wurde der BVB nach einer grandiosen Saison vorzeitig Deutscher Meister – und mit dabei waren nicht nur längst anerkannte Spielerinnen wie Kelly Dulfer, Laura van der Heijden und Inger Smits, sondern auch die aufstrebenden Alina Grijseels, Kelly Vollebregt und Dana Bleckmann. Sie kennen also dieses Gefühl und wollen es am Sonntag zum zweiten Mal erleben. Offiziell sind 150 Borussen-Fans in Blomberg dabei.

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