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·26 April 2026
Matchwinner Manu: Cottbus schlägt Köln und baut Vorsprung aus

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Der rechnerische Aufstieg des VfL Osnabrück ist vorerst vertagt. Im frühen Sonntagsspiel gewann Energie Cottbus mit 2:0 bei Viktoria Köln und eroberte damit zumindest vorübergehend den zweiten Tabellenplatz zurück. Während sich die Lausitzer äußerst effizient präsentierten, verpasste Viktoria Köln es, ihre Druckphase in einen Ausgleich umzumünzen.
Engelhardt nutzt Torwart-Fehler
Auch in Osnabrück blickte man gespannt nach Köln. Denn: Sollte Viktoria Köln ihr Heimspiel gegen Energie Cottbus gewinnen, wären die Lila-Weißen rechnerisch aufgestiegen. Die Lausitzer wiederum wollten nicht nur den Relegationsplatz festigen, sondern zumindest vorübergehend auch Rang zwei erobern. Äußerst selbstbewusst reiste die Mannschaft in den Sportpark Höhenberg, nachdem sie zuletzt Rot-Weiss Essen mit 5:3 besiegt hatte. Im Vergleich zu dieser Partie nahm Cheftrainer Wollitz nur eine Änderung vor: Pelivan rückte für Biankadi in die Startelf. Kölns Trainer Wilhelm reagierte auf das 0:2 beim SC Verl mit zwei Wechseln – für Kloss und Sachse begannen Ronstadt und Zank.
Die Gäste starteten engagierter und kontrollierten zunächst das Spiel. Die erste große Chance gehörte jedoch den Hausherren: Nach einem Steckpass setzte sich Zank gegen Cigerci durch und hatte das Eins-gegen-eins schon vor Augen, wurde aber im letzten Moment von Manu per Grätsche gestoppt (8.). Danach übernahm Cottbus die Initiative. Zunächst traf Biankadi mit einer Hereingabe die Oberkante der Latte (15.), dann wurde es kurios: Funk schlug den Ball weit nach vorn, Schulz klärte knapp außerhalb seines Strafraums – allerdings zu kurz und direkt in die Füße von Engelhardt. Der Torjäger traf aus rund 20 Metern ins verwaiste Tor (18.).
Cottbus blieb am Drücker und hätte beinahe nachgelegt, doch einen Kopfball von Awortwie-Grant lenkte Schulz über die Latte. In der Folge wurde Köln mutiger und drängte auf den Ausgleich. Velasco setzte sich gegen Borgmann durch und zielte auf das lange Eck, doch Funk reagierte stark und parierte (29.). Auf der Gegenseite bot sich plötzlich die Chance zum 2:0: Engelhardt setzte Boziaris in Szene, der aus spitzem Winkel jedoch nur das Außennetz traf (37.).
Beide Mannschaften kamen personell unverändert aus der Kabine. Köln übernahm sofort wieder die Kontrolle und hätte beinahe früh gejubelt: Eine Ecke wurde in den Rückraum abgelegt, Duman schlenzte den Ball Richtung Tor. Funk war bereits geschlagen, doch auf der Linie rettete Biankadi in Zusammenarbeit mit dem Pfosten (48.). Köln blieb die aktivere Mannschaft, Cottbus bekam jedoch immer wieder im letzten Moment ein Bein dazwischen – so bei Dumans Abschluss aus spitzem Winkel (53.) sowie bei Zank, der aus aussichtsreicher Position das lange Eck anvisierte (60.).
Auch Velasco gelang es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Über rechts setzte er sich gegen zwei Cottbuser durch, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an Funk (64.). Cottbus kam im zweiten Durchgang erst spät zur ersten Chance: Borgmann verfehlte aus spitzem Winkel das lange Eck (65.). Dass Köln den Ausgleich nicht erzielte, bestrafte Cottbus. Der gerade eingewechselte Cvjetinovic schickte Manu mit einem langen Ball. Dieser sprintete in den Strafraum und schob souverän ins lange untere Eck ein (75.). Köln blieb davon unbeeindruckt und suchte weiter den Weg nach vorn, fand aber kein Durchkommen. Wieder war es Velasco, der aus der Distanz abschloss – doch Funk parierte stark per Flugeinlage (79.).
Durch den Sieg ist der rechnerische Aufstieg des VfL Osnabrück vorerst vertagt. Cottbus klettert auf Rang zwei und hat nun sieben Punkte Rückstand auf den Ligaprimus. Wichtiger aus Lausitzer Sicht: Der Vorsprung auf den MSV Duisburg beträgt drei Punkte. Am kommenden Sonntag kommt es damit zum absoluten Spitzenspiel zwischen beiden Teams – allerdings ohne Manu, der Verteidiger sah die fünfte Gelbe Karte. Viktoria Köln bleibt nach der zweiten Niederlage in Folge auf Rang elf und trifft am Samstag auf den SSV Ulm 1846.
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