Miasanrot
·4 Juni 2026
Miasanrot Awards 2026 – die Mixed 11 des FC Bayern

In partnership with
Yahoo sportsMiasanrot
·4 Juni 2026

Zum zweiten Mal vergeben wir im Rahmen unserer Einzelawards die wohl kniffligste Trophäe von allen: die beste Elf – gemischt aus den Frauen und Männern des FC Bayern München.
Wir haben es im vergangenen Jahr getan und natürlich konnten wir es auch diesmal nicht lassen. Die Miasanrot-Redaktion hat diskutiert, verteidigt, verworfen und am Ende abgestimmt. Herausgekommen ist eine Elf, die vor allem eines ist: maximal subjektiv.
Wie schon im Vorjahr haben wir die Frauen und Männer des FC Bayern München gemeinsam betrachtet und die aus unserer Sicht besten Leistungsträger*innen der Saison in eine Mannschaft gepackt. Mancher Spieler oder manche Spielerin standen dabei auch auf mehreren Positionen zur Auswahl, wenn sie vielseitig zum Einsatz kamen.
Wer den Sprung in unsere Mixed 11 geschafft hat? Seht selbst. Vorhang auf für unsere Mixed 11.
Was für Paraden uns Jonas Urbig in den vergangenen Monaten geschenkt hat. Momente, in denen einem kurz die Luft wegblieb, begleitet von hektischem Mitfiebern und am Ende meist nur einer Reaktion: staunende Blicke auf teils absurde Reflexe. Vor allem aber vermittelte Urbig etwas, das sich nicht in Statistiken messen lässt: pure Freude am Fußball. Und am Verteidigen. Seine präzisen langen Bälle und seine Coolness in schwierigen Momenten zeichnen ihn aus.
Zur Auswahl standen außerdem Manuel Neuer, Ena Mahmutovic und Mala Grohs. Die Entscheidung fiel in der Redaktion allerdings überraschend schnell und bemerkenswert eindeutig aus: Neuer erhielt zwei Stimmen, Mahmutovic eine. Der Rest ging an die Nummer 40 der Männer.
Wie schon im Vorjahr geht der Platz auf der Rechtsverteidigerposition an Konrad Laimer. Ein Zeichen dafür, wie wichtig und verlässlich der Österreicher inzwischen für den FC Bayern geworden ist. Er war über weite Strecken ein Fels in der Brandung. Dabei zeigte er, dass man nicht immer spektakulär sein muss, um herauszustechen. Nachdem er in seinen ersten beiden Jahren in München mal Stammspieler, mal Ergänzungsspieler gewesen war, wurde er 2025/26 endgültig unverzichtbar.
Mit Josip Stanišić und Giulia Gwinn war die Konkurrenz auf dieser Position hochkarätig. In der Miasanrot-Redaktion fiel die Entscheidung dennoch einstimmig aus: Alle Stimmen gingen an Konrad Laimer, der sich seinen Platz in unserer Mixed 11 mehr als verdient hat.
Dayot Upamecano hat in dieser Saison einmal mehr gezeigt, wie wichtig er für den FC Bayern ist. Unter Vincent Kompany fand der Franzose zu einer bemerkenswerten Konstanz und wurde zum Fixpunkt der Münchner Defensive. Bereits im vergangenen Jahr hatte er sich einen Platz in unserer Mixed 11 gesichert und auch diesmal führt an ihm kein Weg vorbei.
Für die beiden Innenverteidigerpositionen wurde in der Redaktion zweimal abgestimmt. Neben Upamecano standen Jonathan Tah, Magdalena Eriksson, Glódís Viggósdóttir, Vanessa Gilles und Stine Ballisager zur Wahl. Upamecano setzte sich mit 13 Stimmen durch, Tah erhielt 10. Viggósdóttir kam auf drei Stimmen, die übrigen Nominierten gingen leer aus.
Mit zehn stolzen Stimmen der Miasanrot-Redaktion erhielt Jonathan Tah den zweiten Platz. Nicht schlecht für einen Spieler, der erst seit dem 9. Juni 2025 beim FC Bayern unter Vertrag steht. „Verteidigen bedeutet, mutig zu sein“, sagte Tah neulich. Kaum ein Satz beschreibt seine erste Saison in München besser. Mit seiner Präsenz, Ruhe und Zweikampfstärke wurde er schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Bayern-Defensive. Und erhält somit einen durchaus verdienten Platz in unserer Mixed 11.
Dass Tah in dieser Bayern-Saison nicht nur die Defensive stabilisierte, sondern auch die Herzen der Miasanrot-Redaktion eroberte, zeigt ein weiterer Award: Unsung Hero: Bessermacher Jonathan Tah.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Miasanrot. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Franziska Kett hat in dieser Saison regelrecht geglänzt. Die 21-Jährige war ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Double der Bayern-Frauen und entwickelte sich endgültig zu einer festen Größe auf der linken Seite. Ihr grandioses Spiel erregt auch mittlerweile internationale Aufmerksamkeit. Laut ESPN beschäftigt sich Real Madrid mit der Linksverteidigerin.
Sie ist offensivstark, zeigte aber auch im Defensivverhalten eine Stabilität, die selbst die besten Stürmerinnen der Champions League regelmäßig verzweifeln ließ. Kett spielte eine so gute Saison, dass sie nur um eine Stimme daran gescheitert ist, unsere Spielerin der Saison zu werden.
All das machte die Entscheidung für die Miasanrot-Redaktion einfach. Mit elf Stimmen setzte sich Kett klar gegen Josip Stanišić, Alphonso Davies und Carolin Simon durch. Wer die Saison der 21-Jährigen verfolgt hat, dürfte sich darüber allerdings kaum wundern.
Ob als Taktgeber im Ballbesitz, als Antreiber gegen den Ball oder als Führungsspieler in den entscheidenden Momenten: Joshua Kimmich drückte der Mannschaft nun mal seinen Stempel auf. Nachdem er bereits im vergangenen Jahr die Wahl auf der Doppelsechs für sich entschieden hatte, verteidigt er seinen Platz in der Mixed 11 souverän.
Eigentlich sind Kimmich und Aleksandar Pavlović nicht voneinander zu trennen. Beide profitieren enorm voneinander. Und doch sind die Erfahrung und Stabilität von Kimmich ausschlaggebend. Abseits von einem schwierigen Duell mit Paris Saint-Germain dominierte der Führungsspieler des FC Bayern nahezu jedes Spiel.
Wenn es in dieser Saison eine Spielerin gab, die kaum wegzudenken war, dann wohl Georgia Stanway. Die Engländerin brachte genau die Mischung mit, die man sich auf dieser Position wünscht: Laufstärke, Intensität, Spielintelligenz und die Bereitschaft, auch die unangenehmen Aufgaben zu übernehmen. Dabei war sie nicht nur Balljägerin, sondern immer wieder auch Taktgeberin im Spiel der Bayern-Frauen.
In der Miasanrot-Redaktion führte deshalb kein Weg an ihr vorbei. Gegen Aleksandar Pavlović, Bernadette Amani, Arianna Caruso, Momoko Tanikawa und Leon Goretzka setzte sie sich durch und sicherte sich den zweiten Platz auf der Doppelsechs. Es ist zugleich ein Abschiedsgeschenk: Nach vier Meisterschaften, 127 Pflichtspielen sowie 31 Toren und 29 Vorlagen verlässt Stanway den FC Bayern im Sommer. Umso passender, dass sie ihre Zeit in München mit einem Platz in unserer Mixed 11 beendet.
Mr. Nonchalant höchstpersönlich. Kaum ein Spieler wirkte in dieser Saison so mühelos und gleichzeitig so wirkungsvoll wie Michael Olise. Während um ihn herum verteidigt, gepresst und gerannt wurde, ließ der Franzose das Spiel oft aussehen, als hätte er ein paar Sekunden mehr Zeit als alle anderen. Mit seiner Technik, seiner Kreativität und seinem Gefühl für die entscheidenden Momente wurde er schnell zu einem der aufregendsten Spieler im Bayern-Kader.
Dass Olise den Sprung in unsere Mixed 11 schafft, überrascht daher kaum. Spiel für Spiel sorgte er für besondere Momente, legte Tore auf, erzielte selbst welche und brachte eine Leichtigkeit ins Bayern-Spiel, die man nur schwer trainieren kann. Oder anders gesagt: Mr. Nonchalant lieferte. Und das ziemlich regelmäßig. Dass er bei den Miasanrot Awards 2026 zudem zum Spieler der Saison gewählt wurde, dürfte nach dieser Spielzeit ebenfalls niemanden überraschen. Mehr dazu hier: Spieler der Saison: Nonchalant auf die 1 – Michael Olise räumt erneut ab.
Wo der Spieler des Jahres steht, darf die Spielerin des Jahres nicht fehlen. Mit Pernille Harder hat der FC Bayern eine der erfolgreichsten Spielerinnen des modernen Frauenfußballs verpflichtet. Die Dänin wurde zweimal als UEFA-Spielerin des Jahres ausgezeichnet, ist Rekordtorschützin ihres Landes und hat sich auch in diesem Jahr erneut einen Platz in unserer Mixed 11 erkämpft.
In der Abstimmung der Miasanrot-Redaktion setzte sich Harder mit fünf Stimmen durch. Nominiert waren außerdem Momoko Tanikawa (zwei Stimmen), Serge Gnabry (eine Stimme) und Jamal Musiala, der diesmal ohne Stimme blieb. Neben dem Award für das Offensive Mittelfeld erhält Pernille Harder von uns auch den Award für die Spielerin der Saison.
Es war eines der engsten Duelle der gesamten Wahl. Mit sechs Stimmen setzte sich Klara Bühl in der Miasanrot-Redaktion gegen Luis Díaz durch, der auf fünf Stimmen kam. Die Nationalspielerin war einmal mehr eine der prägendsten Offensivspielerinnen des FC Bayern. Mit ihrem Tempo, ihrer Zielstrebigkeit und ihrer Torgefahr sorgte sie regelmäßig für Gefahr und übernahm immer wieder Verantwortung in wichtigen Momenten.
Bühl spielte die wohl konstanteste Saison ihrer bisherigen Karriere, gewann laut Wyscout rund 60 Prozent ihrer fast neun Dribblings pro 90 Minuten. Ihr Output ist riesig und sie zählte in dieser Saison zu den besten Spielerinnen der Welt. Ein verdienter Platz in unserer Mixed 11.
Für Díaz reichte es damit zwar knapp nicht für diesen Award. Leer ging der Kolumbianer bei den Miasanrot Awards 2026 allerdings nicht aus: Er wurde zum Newcomer der Saison gewählt. Warum der Neuzugang den FC Bayern in kürzester Zeit verändert hat, lest ihr hier: Newcomer der Saison: Wie Luis Díaz den FC Bayern veränderte.
Harry Kane ist für den Sturm nominiert. Eigentlich könnte dieser Text damit enden. Denn auch in dieser Saison war der Engländer die Lebensversicherung des FC Bayern. Er traf zuverlässig, entschied Spiele und zeigte einmal mehr, warum er zu den besten Stürmern der Welt gehört. Dabei war er weit mehr als nur ein Torjäger: Als Spielgestalter ließ er sich immer wieder fallen, verteilte Bälle und prägte das Offensivspiel der Münchner.
In der Miasanrot-Redaktion fiel die Entscheidung daher schnell. Alle Stimmen gingen an ihn. Nach einer weiteren Saison voller Tore und Rekorde gab es an seinem Platz in unserer Mixed 11 keine Zweifel.
Zeigt uns einen Trainer mit mehr Aura. Wir warten.
Der Belgier kam nach München und schaffte etwas, das beim FC Bayern nicht selbstverständlich ist: Er überzeugte nicht nur mit seiner Arbeit auf dem Platz, sondern auch mit seiner Art. Mit seiner Ruhe, seiner Klarheit und seiner Ausstrahlung wurde er schnell zu einem der sympathischsten Gesichter des Vereins. Kompany wirkt nahbar, reflektiert und authentisch, ohne dabei an Autorität einzubüßen.
Natürlich wird ein Trainer am Ende an Ergebnissen gemessen. Doch für die Miasanrot-Redaktion war in dieser Saison schnell klar, dass Vincent Kompany weit mehr hinterlassen hat als Punkte und Titel. Am Ende gab es eine Stimme für José Barcala und 13 für Kompany. Für die Miasanrot-Redaktion war die Sache deshalb eindeutig: Mr. Aura steht an der Seitenlinie unserer Mixed 11.







































