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·25 Mei 2026
Milla, Muriqi und viel Barca: Das ist das Team der Saison in La Liga

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·25 Mei 2026

Die Saison 2025/26 in La Liga ist vorüber. Der FC Barcelona hat sich den Titel geholt, Real Madrid wurde Vizemeister, Villarreal und Atletico folgten auf den Plätzen drei und vier.
Es war eine interessante Saison, die aber nicht durchgehend in der Spitze auf dem höchsten Niveau stattgefunden hat. Selbst die besseren Teams hatten kleinere Schwächephasen in ihrer Spielzeit, was für einige Härtefälle bei der Wahl zum Team der Saison gesorgt hat.
Trotzdem haben sich natürlich genügend Spieler gefunden!
Im Sommer wechselte Joan Garcia von Espanyol zum FC Barcelona und schnell war klar, dass das endgültig das Ende von Marc-Andre ter Stegen und seinen Ambitionen in Barcelona bedeuten würde. Garcia etablierte sich schnell bei den Katalanen, weil sein Fußball ideal zu den Anforderungen von Hansi Flick passt. Und Garcia lieferte eine sehr gute Saison ab, er zeigte sich auf dem höchsten Niveau, war mit spektakulären Paraden ein sicherer Rückhalt. Da gibt es gar nichts zu meckern!
Gute Rechtsverteidiger gab es einige, aber Jules Kounde war maßgeblich für die Balance im Spiel des FC Barcelona verantwortlich. Bei einer permanent attackierenden Mannschaft war er ein Spieler, der auch auf die Defensive schaute und es immer wieder schaffte, brenzlige Situationen zu bereinigen. Gleichwohl war auch sein Spielaufbau absolut in Ordnung und er gab dem Team damit doppelt Sicherheit.

Foto: Getty Images
Das Innenverteidiger-Duo der Saison ist gefunden! Florian Lejeune hat für Rayo Vallecano eine herausragende Saison gespielt. Dass Rayo am Ende auf Platz acht landete und deutlich weniger als 50 Gegentore kassierte, das ist auch sein Verdienst. Lejeune ist ein kopfballstarker, wuchtiger Spieler, der sehr zweikampfstark ist, aber dennoch auch in der Lage ist, einen vernünftigen Pass aus der Defensive heraus zu spielen.
Eric Garcia hat den Aufbau da aber schon deutlich mehr im Blut. Seine Saison war ebenfalls sehr gut, sein Einfluss auf das Spiel der Katalanen wohl noch einmal größer als der von Kollege Pau Cubarsi. Garcia ist ein sehr vorausschauend spielender Verteidiger, der sich in der abgelaufenen Saison quasi in allen Teilbereichen verbessert hat.
Espanyol hat keine wirklich gute Saison hinter sich gebracht. Allerdings muss man Carlos Romero, die Leihgabe vom FC Villarreal, hier ganz klar ausklammern. Der Linksverteidiger war einer der Dauerbrenner bei Espanyol. Ihm gelangen gleich neun Scorerpunkte, dabei ließ er die Defensive aber nicht aus den Augen. Er war essenziell wichtig und ein Garant dafür, dass man am Ende vier Punkte vor dem Abstiegsplatz abschloss.
Der spanische Mittelfeldspieler Pedri ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Katalanen vom FC Barcelona. Er gibt das Tempo vor, er dominiert das Zentrum und weiß ganz genau, wann er das Tempo erhöhen muss, wann der kurze Pass notwendig ist, wann er aufdrehen kann. Seine Saison war wieder einmal sehr gut, dabei profitierte er auch davon, dass der FC Barcelona auch diesmal wieder recht konstant agierte und keine größeren Schwächephasen durchlebte.
Luis Milla mag vielleicht auf den ersten Blick überraschend sein, doch er hatte einen großen Anteil daran, dass Getafe am Ende auf Platz sieben landete. Mit 32 Toren! Mehr brachte Getafe nämlich nicht zustande. Dass Milla alleine zehn dieser 32 Treffer vorbereitet hat spricht für seinen enormen Einfluss, den er in der abgelaufenen Saison ausgeübt hat.
Dass der FC Villarreal am Ende auf Platz drei landete, das lag auch an Alberto Moleiro. Seine Leistungen waren absolut hervorragend. Der 22-Jährige kann auf vielen Positionen in der Offensive zum Einsatz kommen, war bei Villarreal eine Art Freigeist, spielte zumeist auf der linken Seite, tauchte aber auch sehr oft im Zentrum auf. Zehn Tore und sechs Vorlagen sind zudem ein wirklich guter Wert.
Das Offensivtrio hätte man zumindest bei zwei der drei Spieler so erwarten können. Lamine Yamal verpasste zwar ein paar Spiele, seine 28 Scorerpunkte in 28 Spielen in dieser Saison waren aber sehr stark und er war einer der bestimmenden Spieler beim FC Barcelona. Über Kylian Mbappe kann man ähnliche Worte verlieren. Auch er fehlte zuweilen, allerdings war er, wenn er spielte, einer der wichtigsten Spieler bei Real Madrid. 25 Tore und fünf Vorlagen in 31 Spielen sprechen eine klare Sprache.

Foto: Getty Images
Komplettiert wird die Offensive von Vedat Muriqi. Der 32-Jährige spielt für Mallorca, hat eine fantastische Saison hingelegt und Am Ende sehr gute 23 Tore erzielt. Das ist bei einem solchen Klub noch einmal beeindruckender.
Auf der Bank ist durchaus Qualität mit dabei! Im Tor steht hier David Soria, der beim FC Getafe alle 38 Spiele absolvierte, zwölfmal die Null hielt und dafür sorgte, dass Getafe die drittbeste Defensive der Liga stellt. Pau Cubarsi ist in der Innenverteidigung kaum wegzudenken, Villarreal-Verteidiger Santiago Mourino ebenso wenig. Villarreal wurde am Ende auch aufgrund seiner Qualitäten Dritter. Andrei Ratiu von Rayo Vallecano beackerte derweil die rechte Seite eine Saison lang derart spektakulär, dass er einer der besten Außenverteidiger der Liga war.
Im Mittelfeldzentrum war Aurelien Tchouameni noch einer der wenigen Real-Spieler, die wirklich auf sich aufmerksam machen konnten. Pablo Fornals spielte eine gute Saison für Real Betis, war als Bindeglied ein wichtiger Akteur. Auch Mikel Oyarzabal, der bei La Real wieder einmal voranging, hat einen Platz auf der Bank sicher. Genau wie Georges Mikautadze von Villarreal (13 Tore) und Osasuna-Stürmer Ante Budimir, der 17-mal traf.







































