FC Schalke 04
·21 Juli 2026
Miron Muslic: Intensiver geht's nicht für die Mannschaft

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·21 Juli 2026

Im Rahmen einer Medienrunde hat sich Chef-Trainer Miron Muslic am Montag (20.7.) nach der ersten Trainingseinheit im Stubaital ausführlich geäußert. Der 43-Jährige sprach über die Vorbereitungszeit in Österreich, seine Mannschaft und die anstehende Saison in der Bundesliga. schalke04.de hat die wichtigsten Aussagen notiert.
Miron Muslic über …
… die Intensität im Trainingslager:
Es sind intensive Tage für uns. Zwei Spiele stehen vor uns, das ist anspruchsvoll nach einer achtwöchigen Pause. Gerade wenn man bedenkt, dass wir uns erst in der dritten Trainingswoche befinden. Generell ist ein Trainingslager auch deshalb intensiv, weil wir sehr viel Zeit miteinander verbringen. In Gelsenkirchen arbeiten wir zwar ebenfalls hart, dort fahren die Jungs aber nachmittags nach Hause. Im Stubaital nutzen wir die perfekten Rahmenbedingungen und die Zeit, die wir zusammen haben. Am Dienstag sind beispielweise noch individuelle Meetings mit den Spielern geplant, die sich über den gesamten Tag ziehen. Wir nutzen wirklich alle Ressourcen auf und außerhalb des Platzes, um uns bestmöglich auf die Saison vorzubereiten.
… die Ankunft von 04 weiteren Akteuren aus der U23:
Mit Tidiane Touré, Louis Tober, Edion Gashi und Joel Imasuen sind am Montagabend noch vier Spieler aus der U23 im Stubaital angekommen. Diese Jungs können wir uns hier noch mal näher anschauen. Dazu geben sie uns die Möglichkeit, die Trainingsbelastung und die Belastung im Spiel am Mittwoch gegen Kharkiv ideal zu steuern. Zusammen mit der Partie in Aue bestreiten wir drei Spiele in sieben Tagen – intensiver geht’s nicht für die Mannschaft.
… das Vorgehen bei Dejan Ljubičić und Robin Gosens:
Wir wollen beide Jungs best- und schnellstmöglich integrieren. Robin ist gänzlich neu in unserem Kreis, Dejan kommt als Wiedereinsteiger nach der Weltmeisterschaft zu uns. Unser Plan ist es, sie nun so vorzubereiten, dass sie am Samstag beim Testspiel gegen Fagiano Okayama zum Einsatz kommen können.
… den ersten Eindruck von Robin Gosens:
Robin wollte unbedingt für Schalke spielen. Für diese Möglichkeit hat er auf einiges verzichtet. Das spürst du sofort. Er hat ein besonderes Charisma, eine Aura und brennt einfach für die Aufgabe hier – das sehe ich in seinen Augen. Robin ist ein Spieler, der andere Spieler besser macht. Das zeigt er bisher mit seinem Auftreten. Wir haben ihn gebraucht und sind sehr froh, dass er bei uns ist, zumal er ein Herz für Schalke hat. Robin ist ein Bessermacher.
… die Führungsspieler in der Mannschaft:
Ich glaube, als wir vor einem Jahr hier im Stubaital waren, haben wir das richtige Gespür gehabt, welche Spieler wir in welcher Situation brauchen. Die Jungs um Kenan Karaman, Loris Karius, Timo Becker, Nikola Katic und Ron Schallenberg haben uns während all der Up and Downs vergangene Saison getragen. Deswegen sind wir, was unsere Führungsriege innerhalb der Mannschaft angeht, sehr gut aufgestellt. Wenn der Kader im Laufe der Vorbereitung noch weitere Formen annimmt, kann möglicherweise noch der eine oder andere im Mannschaftsrat dazukommen.
… das zweite Jahr im Stubaital:
Für mich ist es eine Rückkehr in die Heimat und für viele Schalke-Fans, die uns jeden Sommer ins Trainingslager folgen, ist es gefühlt eine zweite Heimat hier in Österreich. Ich freue mich sehr, so viele von ihnen wiederzusehen. Das Ziel sollte sein, dass wir nächstes Jahr wieder als Bundesligist hierher zurückkehren.
… die anstehende Saison in der Bundesliga:
Wir wissen, dass die Aufgabe Bundesliga eine große Herausforderung ist. Das war die vergangene Spielzeit aber auch. Die Bundesliga verlangt neue Limits von uns – wir trauen uns zu, uns anzupassen und uns zu steigern. Dass es nicht einfach wird, ist klar, aber wir konnten gemeinsam schon viele Dinge ins Positive wenden auf Schalke.
… die Art des Fußballspielens in der neuen Spielklasse:
Wir brauchen einen guten Mix, in dem wir unsere defensive Stabilität auf den Platz bringen und vorne durchschlagskräftig sind. Diese Flexibilität haben wir in der vergangenen Saison bereits geschaffen und wollen sie unabhängig vom Spielsystem auch in der Bundesliga abrufen, ohne dabei unsere Schalke-DNA aus den Augen zu verlieren. Das heißt: noch mehr laufen und unsere Widerstandsfähigkeit, die wir uns erarbeitet haben, gegen jeden Gegner zeigen. Wir müssen als Kollektiv bereit sein, zu leiden und wenn wir den Ball verlieren, ihn uns wiederzuholen.
… den Konkurrenzkampf im Team:
Ich will das Bestmögliche aus den Jungs rauskitzeln. Wir haben einen guten Kader. Unsere Jungs haben sich verdient, in der Bundesliga zu spielen und dort den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Wir werden uns aber noch weiter verstärken, denn wir brauchen Konkurrenzkampf auf jeder Position und wollen uns noch breiter aufstellen.
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