„Muss Abbitte leisten“: Deshalb bittet Lukas Kwasniok Jakub Kaminski um Verzeihung | OneFootball

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·6 Maret 2026

„Muss Abbitte leisten“: Deshalb bittet Lukas Kwasniok Jakub Kaminski um Verzeihung

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„Muss Abbitte leisten“: Deshalb bittet Lukas Kwasniok Jakub Kaminski um Verzeihung

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Hendrik Broschart

6 März, 2026

Lukas Kwasniok leistet Abbitte. Zum „erstes Mal in seiner Laufbahn” könne der FC-Coach ein Versprechen nicht halten. Was steckt dahinter vor dem Duell zwischen Dortmund und dem 1. FC Köln? Trainer Lukas Kwasniok bittet Spieler um Verzeihung.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund gestand FC-Coach Lukas Kwasniok, er müsse Abbitte bei Jakub Kaminski leisten. Was steckt dahinter?

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Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

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Selten hört man von Bundesliga-Trainern derart deutliche Eingeständnisse wie jenes von FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel seiner Geißböcke gegen Borussia Dortmund: „Ganz ehrlich, ich muss Abbitte leisten. Ich muss Abbitte leisten, denn das ist der Spieler, bei dem ich sagen muss, dass es das erste Mal in meiner Laufbahn als Trainer ist, dass ich mich nicht an dem messen lassen kann, was ich ihm versprochen habe.“ Ein Statement, das einem sportlichen Verantwortlichen sicher nicht leicht über die Lippen kommt. Der Spieler, den Kwasniok hier so inständig um Verzeihung bittet, hört auf den Namen Jakub Kaminski. Doch was hat den Kölner Coach zu dieser Aussage bewegt – und was hat er dem Polen versprochen, was er bisher nicht einlösen konnte?

Schadet die Rolle des „Wandervogels” Jakub Kaminski?

Denn auch wenn die Ergebnisse mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen gerade nicht stimmen und man sich zehn Spieltage vor Saisonende mitten im Abstiegskampf wiederfindet, ist Kaminski sicherlich kein Name, der mit der Kölner Krise in Verbindung gebracht wird. Der polnische Nationalspieler ist für die Domstädter eine der wenigen verbliebenen Konstanten. Er hat ausnahmslos jedes der 24 bisherigen Spiele im FC-Trikot von Anfang an bestritten und wurde nur zweimal in der Schlussphase ausgewechselt (gegen Union Berlin und Wolfsburg). Kaminski kann sich demnach nicht über zu wenig Einsatzzeit beklagen. Problematisch ist für ihn lediglich, wo sein Trainer ihn aufstellt.

Kwasniok räumte ein, dass er seinem Schützling versprochen habe, er werde „nicht als Wandervogel auf dem Feld unterwegs sein”. Je nachdem, wie man es auslegt, hat Kaminski in der laufenden Spielzeit bereits neun verschiedene Rollen im System des Coaches ausgefüllt, den Großteil davon (neun) auf seiner bevorzugten Position links außen. Kwasniok argumentierte, der 23-Jährige sei „nun mal derjenige mit diesem Spielverständnis und dieser Grundqualität in allen Elementen des Spiels, sodass er sowohl links außen als auch rechts hinten spielen kann”. Kaminski, der gerne als polyvalent charakterisiert wird, hat die Rolle des Lückenfüllers bereits in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg gespielt. Dass diese Unbeständigkeit der Entwicklung in Wolfsburg einen Dämpfer verpasst hat, ist auch seinem jetzigen Trainer bewusst. Dennoch macht dieser sich die Anpassungsfähigkeit seines Spielers zunutze.

Kwasniok: „Haben ihn dort eingesetzt, wo er für uns am wertvollsten sein kann“

Im Rückspiel gegen den FC Augsburg am vergangenen Spieltag musste Kaminski erneut auf seine Paraderolle links vorne verzichten und auf der rechten Schiene aushelfen. Die Auswirkungen dieser Entscheidung waren in der harmlosen Kölner Offensive zu beobachten, die im Wesentlichen nicht über einen Lattentreffer durch Eric Martel hinauskam. Der Kölner Coach schwächte hier allerdings nicht sich selbst, sondern konnte die verletzungsgebeutelte rechte Seite nur durch den Polen ausbessern. Der Trainer tat dies nicht ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber seinem Spieler und betonte, inwiefern sich Kaminskis derzeitige Ausgangslage von der in unglücklichen Wolfsburger Zeiten unterscheidet.

„Wir haben ihn immer dort eingesetzt, wo er für uns am wertvollsten sein kann, auch wenn er dort nicht zwangsläufig seine beste Leistung abrufen kann. In Wolfsburg war es, glaube ich, ein bisschen anders. Es war eher so, wie es bei uns in Augsburg war: Wenn da einer fehlt, dann spielt er eher dort.“ Kwasniok erkennt jedoch an, dass Kaminski aufgrund der vielen Positionswechsel sein volles Entwicklungspotenzial nicht ausschöpfen kann: „Bei uns ist es so, dass wir überlegen, wie er der Mannschaft am meisten helfen kann. Das führt dazu, dass er nicht immer im Flow ist. Aber an seiner Einstellung und Qualität hat sich nichts geändert. Der Flow ist gerade nicht da, aber er stellt sich mit einem Torerfolg ein. Und das ist ja am Samstag schon wieder möglich.“

Castro-Montes kehrt zurück- Wo startet Kaminski?

Mit der Rückkehr des genesenen Alessio Castro-Montes entspannt sich zumindest die Personallage auf der rechten Außenposition. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kaminski wieder auf seiner gewohnten offensiven Seite beginnen kann. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit, eine Hängepartie zu sehen, wie es gegen die Augsburger noch der Fall gewesen ist. Es bleibt abzuwarten, ob die Qualitäten des „Wandervogels” den Geißböcken im Abstiegskampf helfen können, mögliche Punkte gegen den aktuell Zweitplatzierten der Liga einzufahren. Denn mit den Schwarz-Gelben ist immerhin die zweitbeste Defensive der Bundesliga zu Gast im RheinEnergieStadion (Samstag, 18:30 Uhr, Liveticker auf come-on-fc.com).


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