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·28 Mei 2026

Nach Abstieg: Was wird aus Wolfsburg?

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Der VfL Wolfsburg ist am vergangenen Montag nach 29 Jahren aus der Bundesliga abgestiegen – 1:2 nach Verlängerung im Relegations-Rückspiel beim SC Paderborn. Die Vorzeichen für die neue Saison stehen in der Autostadt nicht gut – und es gibt noch mehr erschreckende Zahlen zum Wolfsburg-Abstieg.

Auf diesen Rekord hätte man beim VfL Wolfsburg sicherlich gern verzichtet.


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Nach Abstieg: Was wird aus Wolfsburg?

Mit dem VfL stieg der Verein mit dem höchsten Marktwert ab. Das berichtete das Portal Transfermarkt.de am Dienstag.

Nie zuvor stieg ein Team mit einem höheren Kaderwert aus der Bundesliga ab als der VfL Wolfsburg 2026.

Der Kaderwert der „Wölfe“ lag bei 235 Millionen Euro.

  • Damit wurde der bisherige Spitzenwert des VfB Stuttgart, der 2019 ebenfalls als Erstligist in der Relegation am Zweitliga-Dritten Union Berlin gescheitert war, übertroffen. Die Mannschaft des VfB war damals 160 Mio. Euro wert.
  • Der 1. FC Köln musste als amtierender Europa-League-Teilnehmer und ungeachtet eines Kaderwerts von 114 Mio. Euro 2018 den bitteren Weg in die 2. Liga antreten.
  • Sechs Bundesliga-Absteiger kamen auf einen Marktwert jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke.
  • Nach Wolfsburg, Stuttgart und Köln waren dies auch Hannover 2019 (114 Mio. Euro), Schalke 04 (109 Mio.) und Werder Bremen (104), beide im Jahr 2021.

Soweit die historischen Fakten.

Massive Etatkürzung

Doch wie geht es weiter beim VfL Wolfsburg? Wie BILD.DE am Donnerstag berichtete, droht dem VW-Klub, der nie ein echter Spitzenklub in der Bundesliga war, eine massive Etatkürzung.

  • Der Volkswagen-Konzern verbuchte einen um 44 Prozent geringeren Gewinn (6,9 Milliarden Euro).
  • Das ist das niedrigste Ergebnis für die Wolfsburger Autobauer seit der Diesel-Krise 2016. Bis 2030 sollen in Deutschland bei VW 50.000 Jobs wegfallen, ein Albtraum.
  • Ein Horror-Szenario droht auch dem abgestiegenen Hecking-Team: Der Konzern wird den Etat für den VfL Wolfsburg von 80 auf 55 Millionen Euro senken.

Von dieser Kürzung sind auch die Frauenmannschaft und die Jugendteams betroffen.

„Der Meister von 2009 und Pokalsieger von 2015, von Eigner Volkswagen stets üppig unterstützt, ist am Tiefpunkt angelangt“, kommentierte Inka Blumensaat im NDR am Dienstag, „der Absturz ist die Folge jahrelanger Fehlentscheidungen. So entschloss sich der Aufsichtsrat im Sommer 2024, den Dänen Peter Christiansen zum Geschäftsführer und Nachfolger des zu RB Leipzig abgewanderten Marcel Schäfer zu machen. Christiansen hatte in verantwortlicher Position beim FC Kopenhagen durchaus Erfolge vorzuweisen, in der deutschen Bundesliga aber kannte er sich vergleichsweise wenig aus. Christiansen hinterlässt viele Trümmer.“

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