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Selina Eckstein·13 Juli 2026
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Selina Eckstein·13 Juli 2026
Nach dem Halbfinal-Einzug (2:1-Sieg gegen Norwegen) herrschte Stress bei der englischen Nationalmannschaft. "Ich bin mit der Leistung der Spieler nicht zufrieden. Wir haben uns das Spiel selbst unglaublich schwer gemacht", hatte Thomas Tuchel direkt nach dem Abpfiff gesagt.
Als Jude Bellingham in der Mixed Zone darauf angesprochen wurde, sagte der Real-Star: "Vielleicht. Aber vielleicht weiß er nicht, wie es ist, unter diesen Bedingungen gegen Erling Haaland, Ödegaard, Nusa, Sörloth zu spielen. Es ist nicht einfach, gegen dieses Team zu spielen." Auf diese verbale (indirekte) Auseinandersetzung wurde auch Harry Kane angesprochen. Der Bayern-Star stellte sich auf einer Pressekonferenz am Sonntag auf die Seite des Coaches.
"Er weiß ganz genau, dass es nicht so einfach ist. Wir treffen auf hochkarätige Gegner und gute Mannschaften. Er versucht, das Beste aus uns herauszuholen, und wir wissen selbst, dass wir ein höheres Niveau erreichen können. Das haben wir noch nicht ganz gezeigt, auch wenn wir schon einige Ansätze davon gesehen haben", zeigte sich Kane selbstkritisch (Zitat via 'RMC Sport').
Mit Blick auf die Offensiv-Leistungen sagte er außerdem: "Wenn Thomas Tuchel uns im Training sieht, wenn er unseren Zusammenhalt und das sieht, wozu wir fähig sind – vor allem mit den Spielern, die wir haben, unserer Art anzugreifen, unseren Eins-gegen-Eins-Duellen und unserer Technik –, dann will er einfach genau diese Version von uns sehen."
Am Mittwoch trifft das Team um Kane und Bellingham im Halbfinale dieser WM auf den amtierenden Weltmeister aus Argentinien (21 Uhr deutscher Zeit). Dass nun eine der besten Mannschaften der Welt auf die englische Nationalmannschaft wartet, ist sich auch Kane bewusst.
"Das Positive ist, dass wir im Halbfinale stehen und gleichzeitig das Gefühl haben, uns noch steigern zu können“, zeigte sich der Bayern-Stürmer optimistisch. "Aber ich denke nicht, dass man sich darüber allzu große Sorgen machen muss. Wir zeigen viele gute Dinge."
Sollte England ins Finale einziehen, würde der Traum vom ersten WM-Titel seit 1966 weiter leben.
📸 Dustin Satloff - 2026 Getty Images







































