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·22 April 2026
Nach BVB-Aus: Kehl Topkandidat bei englischem Spitzenverein

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Borussia Dortmunds ehemaliger Sportdirektor Sebastian Kehl steht vor einer möglichen Rückkehr ins Fußballgeschäft. Beim kriselnden Premier-League-Klub Tottenham Hotspur gilt die BVB-Legende als Wunschlösung für den sportlichen Neuanfang.
Nach seinem Aus bei Borussia Dortmund könnte Sebastian Kehl zeitnah eine neue Aufgabe im Ausland übernehmen. Wie Sky berichtet, ist der 46-Jährige aktuell der Topkandidat für eine neu zu besetzende Direktorenrolle beim Premier-League-Klub Tottenham Hotspur.
Die Londoner planen nach einer enttäuschenden Saison mit akuten Abstiegssorgen einen umfassenden Umbruch in der sportlichen Führung. Fünf Spieltage vor Schluss steht Tottenham mit lediglich 31 Punkten auf einem Abstiegsplatz – der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt nur zwei Zähler. Unabhängig vom Ligaverbleib laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren.
Im Zuge dessen soll Kehl eine zentrale Rolle beim Neuaufbau des Kaders einnehmen. Vorgesehen ist eine enge Zusammenarbeit mit Johan Lange, der sich künftig stärker auf seine Funktion als Technischer Direktor konzentrieren könnte. Kehl würde demnach eine sportdirektorähnliche Position übernehmen und näher an der Mannschaft arbeiten.
Besonders überzeugt hat die Spurs-Verantwortlichen laut Sky Kehls Profil: Neben seiner Vergangenheit als Führungsspieler werden vor allem seine Managementfähigkeiten, seine Zeit als Funktionär in Dortmund sowie sein internationales Netzwerk geschätzt. Diese Kombination habe ihn im Bewerbungsprozess in den vergangenen Wochen klar in die Favoritenrolle gebracht.

Foto: IMAGO
Dennoch ist eine zeitnahe Entscheidung derzeit nicht in Sicht. Aus dem Umfeld Kehls heißt es laut Sky, dass er noch nicht festgelegt habe, ob er direkt in eine neue Aufgabe einsteigen oder sich zunächst eine Auszeit nehmen möchte. Zudem soll es weitere Interessenten wie den Hamburger SV geben, was die Situation zusätzlich offen hält.
Fest steht jedoch: Tottenham treibt die Neuausrichtung konsequent voran. Auch Trainer Roberto De Zerbi, dessen Vertrag langfristig angelegt ist, soll in die Kaderplanung eingebunden bleiben – selbst im Falle eines Abstiegs. Mit Kehl erhofft sich der Klub frische Impulse und Stabilität auf Führungsebene in einer sportlich herausfordernden Phase.









































