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·2 Februari 2026
Nach Elfmeter-Frust beim BVB: Guirassy zieht Konsequenzen

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Borussia Dortmund erlebt beim Sieg gegen Heidenheim einen Abend voller Wendungen. Stürmer Serhou Guirassy zieht nach seinem erneuten Fehlschuss vom Punkt persönliche Konsequenzen.
Nach einem turbulenten Abend gegen den 1. FC Heidenheim zieht Serhou Guirassy Konsequenzen. Der Stürmer von Borussia Dortmund will vorerst keine Elfmeter mehr schießen. „Ich denke, Elfmeter sind jetzt für mich vorbei“, sagte der Angreifer nach dem 3:2-Erfolg bei DAZN – ein Satz, der beim BVB aufhorchen lässt.
Dabei hatte der Abend für Serhou Guirassy zunächst Licht und Schatten parat. Nach einer Durststrecke übernahm der 29-Jährige Verantwortung und verwandelte einen Strafstoß zum 2:2-Ausgleich. Kurz darauf traf er sogar erneut und drehte die Partie zugunsten von Borussia Dortmund. Doch die Szene, über die anschließend gesprochen wurde, folgte wenig später: Beim zweiten Elfmeter des Abends setzte Guirassy auf einen Chip – der Ball segelte deutlich über das Tor.
Es war bereits sein dritter verschossener Elfmeter in dieser Saison und insgesamt der fünfte im BVB-Trikot. Trotz der erneuten Enttäuschung wirkte Guirassy gelassen. „Manchmal treffe ich, manchmal nicht. Das ist Fußball“, erklärte er und betonte, dass ihn Kritik nicht beschäftige. „Ich bin fast 30 Jahre alt, ich weiß, wie das Geschäft läuft.“
Rückendeckung erhielt der Stürmer nur teilweise. Trainer Niko Kovac lobte zwar Guirassys Bedeutung für die Mannschaft, haderte aber mit der Ausführung: „Beim zweiten wollte er wieder irgendwas versuchen, was ich nicht so schön fand.“ Auch sportlich dürfte sich die Elfmeter-Hierarchie nun wieder klarer ordnen. Grundsätzlich gilt Kapitän Emre Can als erster Schütze, auch Ramy Bensebaini steht hoch im Kurs.
Die Verantwortung auf dem Platz hatte am Sonntag zunächst Nico Schlotterbeck übernommen, der den Ball an Guirassy weiterreichte. „Ich habe Serhou gefragt, ob er schießen will. Er hat gesagt: Ja“, schilderte der Innenverteidiger die Situation. Dass der zweite Versuch misslang, blieb am Ende ohne Folgen – Heidenheim konnte den Patzer nicht mehr bestrafen.
Unterm Strich überwog für Guirassy der mannschaftliche Erfolg. „Am Ende haben wir gewonnen. Das ist das Wichtigste“, stellte er klar. Die Elfmeter aber, so seine eigene Ansage, sollen vorerst andere übernehmen.








































