Nach Fan-Eskalation in Dresden: Hertha setzt Zeichen | OneFootball

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·8 April 2026

Nach Fan-Eskalation in Dresden: Hertha setzt Zeichen

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Die Ereignisse rund um das Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden wirken beim Hertha BSC weiterhin nach.

Nach massiven Fan-Ausschreitungen mit Pyrotechnik und gewalttätigen Auseinandersetzungen reagiert der Hauptstadtklub nun mit einem klaren Signal und stoppt kurzfristig den geplanten Release eines Sondertrikots. Das bestätigte der Verein auf seiner Homepage sowie in den sozialen Medien.


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Klub zieht Konsequenzen

Eigentlich sollte das Trikot am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern erstmals getragen werden. Doch daraus wird vorerst nichts. In einem offiziellen Statement erklärte Hertha: "Die dortigen Vorfälle und jede Form von Gewalt verurteilen wir aufs Schärfste. Sie stehen in klarem Widerspruch zu den Werten, für die Hertha BSC als Verein steht."

Die Entscheidung sei dem Klub nicht leicht gefallen, schließlich hätten viele Beteiligte "über Wochen und Monate Energie, Zeit und Herzblut" in das Projekt investiert.

Mit der Verschiebung setzt Hertha BSC bewusst ein Zeichen. Ein Sondertrikot stehe für "Gemeinschaft, Zusammenhalt und Identifikation". Werte, die unter den aktuellen Umständen nicht glaubwürdig vermittelt werden könnten.

Schwere Ausschreitungen in Dresden

Beim Spiel in Dresden war es zu massiven Krawallen gekommen. Fans durchbrachen Absperrungen, lieferten sich Auseinandersetzungen und setzten Pyrotechnik ein.

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Zwischen Hertha und Dresden kam es erneut zu erheblichen Ausschreitungen | picture alliance/GettyImages

Insgesamt wurden mehrere Dutzend Menschen verletzt, zahlreiche Ermittlungen laufen. Eine spezielle Ermittlungsgruppe wertet aktuell umfangreiches Videomaterial aus. Beide Klubs müssen mit erheblichen Strafen rechnen.

Hertha distanziert sich von Ereignissen - klare Botschaft an die Fans

Solange die Vorfälle nicht vollständig aufgearbeitet sind, will Hertha BSC bewusst keinen Fokus auf Marketing-Aktionen legen. Stattdessen plant der Klub eine Aussprache mit der aktiven Fanszene, die mutmaßlich in die Eskalation verwickelt war, um die Geschehnisse intern aufzuarbeiten und Konsequenzen zu ziehen.

Eine Rückkehr zum normalen Alltag kommt für den Zweitligist erst infrage, wenn die Ereignisse umfassend geklärt sind. Bis dahin will der Verein Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und ein deutliches Zeichen gegen Gewalt setzen.

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