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·18 April 2026
Nach KSC-Niederlage: Wanitzek geht von Verbleib aus

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Die Abschiedstour von Christian Eichner als Trainer des Karlsruher SC gestaltet sich mühseliger als erhofft. Die 0:3-Niederlage bei Aufstiegsanwärter SV Elversberg legte anders als das 4:1 in der Vorwoche im ersten Spiel nach der Bekanntgabe von Eichners nahendem Abgang die Unterschiede zwischen den Badenern und Spitzenmannschaften auf.
"Bei uns war es 15 bis 20 Meter vor dem Tor vorbei, dann sind auch 70 Prozent Ballbesitz nicht zielführend“, stellte Eichner auf der Pressekonferenz fest und brach seine Analyse auf einen Faktor herunter: „Wichtiger war: Der Gegner hatte 15 Schüsse und davon zehn aufs Tor, wir hatten zehn Schüsse und nur zwei aufs Tor. Das letzte Drittel ist die Königsdisziplin, und da war Elversberg besser. Uns fehlt die Klarheit in Richtung Tor."
Auch KSC-Kapitän Marvin Wanitzek monierte nach der neunten Niederlage seiner Mannschaft in einem fremden Stadion die Harmlosigkeit in der Offensive: "Auch wenn wir viel den Ball hatten, kannst Du Dir davon nichts kaufen. Vorne wird abgerechnet, und da waren wir nicht gut genug“´", sagte der 32-Jährige in den Badischen Neuesten Nachrichten.
Für Karlsruhes Fans womöglich wichtiger als das Ergebnis in einer faktisch gelaufenen Saison waren Wanitzeks Aussagen an gleicher Stelle über seine Zukunft im Wildpark. "Die Vertragsverlängerung letztes Jahr bis 2029 war einmalig. Ich möchte den Menschen natürlich auch etwas zurückgeben. Ich habe einen langfristigen Vertrag, und deshalb ist zu dem Thema alles gesagt", erklärt der Routinier und beendete damit vor dem nächsten Heimspiel am Samstag gegen Hannover 96 weitere Debatten.
In der Vorwoche hatte Wanitzek vor dem Hintergrund der anstehenden Neubesetzung des Trainer-Posten und des Verlustes seiner Bezugsperson Eichner für die Zeit nach Saisonschluss Verarbeitungsbedarf anklingen lassen. Die daraus entstandene Verunsicherung bei Anhang und im Umfeld bedauerte der Mittelfeldspieler nun: "Für Aufruhr zu sorgen, war nicht meine Absicht. Das war überhaupt keine Aussage über die Zukunft, sondern über die Realität, dass ab dem 1. Juli jemand anderes da sein wird. Ich glaube, die Fans brauchen sich, was mich betrifft, keine Sorgen machen.“
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