LIGABlatt
·25 Mei 2026
Nach Mallorca-Abstieg: Fenerbahçe und Galatasaray mit Interesse an Vedat Muriqi

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·25 Mei 2026

Auch 23 La-Liga-Saisontore von Vedat Muriqi konnten den Abstieg RCD Mallorcas nicht verhindern. Dass der kosovarische Stürmer den Gang in die Zweitklassigkeit mit dem Balearen-Klub antreten wird, gilt indes als äußerst unwahrscheinlich. Interesse am 32-Jährigen soll es derweil nicht nur vom FC Barcelona, sondern auch von seinem Ex-Klub Fenerbahçe sowie von Galatasaray geben.
Es besitzt einen gewissen Seltenheitswert, dass ein Absteiger den zweitbesten Torschützen einer gesamten Liga stellt. Im Falle von RCD Mallorca und Vedat Muriqi trat am vergangenen Wochenende jedoch genau diese Konstellation ein: Trotz eines 3:0-Heimsieges – und eines weiteren Muriqi-Treffers – über Real Oviedo konnten die Mallorquiner dem Abstieg in La Liga 2 aufgrund der zeitgleichen Ergebnisse in den anderen Partien nicht mehr aus dem Weg gehen. So sorgte letztlich ein Dreiervergleich mit Levante und Osasuna dafür, dass Mallorca in der kommenden Saison nicht mehr im spanischen Fußball-Oberhaus antreten darf, während in der extrem engen Tabelle lediglich ein einziger Punkt zwischen dem Dreizehnten Sevilla und dem Achtzehnten Mallorca lag.
Nur Mbappé traf in dieser Saison öfter
Der Gang in die Zweitklassigkeit wird für den Verein von der beliebten Urlaubsinsel aller Voraussicht nach einen großen personellen Umbruch mit sich bringen. Der Abschied von Torjäger Vedat Muriqi, dessen 23 La-Liga-Treffer in dieser Saison einzig von Real Madrids Superstar Kylian Mbappé übertroffen wurden, gilt unterdessen bereits als so gut wie beschlossen. Dem Vernehmen nach beinhaltet das bis 2029 gültige Arbeitspapier des Kosovaren für diesen Sommer eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro, was für einen 32-Jährigen durchaus eine stattliche Summe darstellt. Allerdings sollen die Mallorquiner bereit sein, ihre Forderungen im Falle eines Muriqi-Verkaufs auf 15 bis 20 Millionen Euro zu senken. Nach Informationen der türkischen Tageszeitung "Akşam" hat der Routinier mit seinen starken Leistungen unter anderem das Interesse des spanischen Meisters FC Barcelona geweckt, der einen Nachfolger für Robert Lewandowski sucht. Begehrlichkeiten soll Muriqi zudem in der Türkei hervorgerufen haben, wo er bereits zwischen 2014 und 2020 für Fenerbahçe, Rizespor, Gençlerbirliği und Giresunspor auflief: Ex-Klub Fenerbahçe beschäftigt sich laut dem entsprechenden Medienbericht ebenso mit einer möglichen Muriqi-Verpflichtung wie Erzrivale Galatasaray, wo ein Verbleib von Mauro Icardi nach wie vor alles andere als geklärt ist.
Foto: Rafa Babot / Getty Images







































