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·25 Mei 2026

Nach Martel-Abschied: Diese zentralen Mittelfeldspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein

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Nach Martel-Abschied: Diese zentralen Mittelfeldspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein

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Redaktion

25 Mai, 2026

Der 1. FC Köln und Eric Martel gehen also nun getrennte Wege. Der defensive Mittelfeldspieler sucht in Mainz seine neue Herausforderung, die Geißböcke einen adäquaten Ersatz. Eine neue Baustelle für die Kölner Verantwortlichen: Wer ersetzt Eric Martel beim 1. FC Köln?

Der Straubinger wechselte im Sommer 2022 für rund 1,2 Millionen Euro von RB Leipzig in die Domstadt. Mit dem FC erlebte er Höhen und Tiefen. Conference League, Abstieg, Aufstieg und schließlich diese Saison den Klassenerhalt nach der Bundesliga-Rückkehr. Silas Andersen ist als „Wunschkandidat“ er Kölner bereits aus dem Rennen, andere Akteure wären aber auch durchaus interessant. Es handelt sich bei den Namen nicht um Gerüchte!

Könnte Ellyes Skhiri eine Option beim 1. FC Köln werden? (Foto: Alex Grimm/GettyImages)

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Durch den Abgang von Eric Martel verliert der FC einen Abräumer mit herausragender Arbeit gegen den Ball. Die Festverpflichtung von Tom Krauß bringt bereits einen ähnlichen Spielertypen in den eigenen Reihen. Sollte dies den Verantwortlichen jedoch nicht reichen, so könnten alte Bekannte diese Lücke stopfen.

Rückkehr ans Geißbockheim?

Salih Özcan: Das kölsche Eigengewächs verlässt den BVB im Sommer ablösefrei. Fünf Millionen Euro überwiesen die Dortmunder vor vier Jahren nach Köln, um den heute 28-Jährigen zu verpflichten. Als Reaktion auf seinen Abgang verpflichtete man in der Folge Eric Martel. Mit einer Rückkehr im Sommer könnte sich also ein kleiner Kreis schließen. Intern hat man wohl nach wie vor eine hohe Meinung vom gebürtigen Kölner. Für den Weg zurück müsste Özcan aber vermutlich auf Gehalt verzichten. Vor einer Woche berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ von einem Austausch zwischen Verein und Spielerseite. Fraglich ist es, ob das Eigengewächs zu einem finanziellen Verzicht bereit wäre.

Ellyes Skhiri: Auch Özcans ehemaliger Mittelfeldpartner Ellyes Skhiri scheint im Sommer auf den Markt zu kommen. Der Tunesier besitzt in Frankfurt einen Vertrag bis Mitte 2027. Die Eintracht versuche daher, im kommenden Sommer den 31-Jährigen nochmal zu Geld zu machen. In Köln entwickelte sich Skhiri zum Dauerbrenner und gehörte zu den laufstärksten Spielern der gesamten Liga. Nach seinem Wechsel konnte der Nationalspieler nicht an seine guten Leistungen aus der Domstadt anknüpfen. Daher soll die Tür für einen Abgang mehr als nur offen sein. Trotzdem könnte sich eine Verpflichtung aufgrund der hohen Gehaltskosten und zusätzlicher Millionenablöse für einen Spieler in den 30ern, schwierig gestalten.

Bundesligaerfahrung oder Talent?

Andras Schäfer: Eine weitere Alternative wäre Union Berlins Andras Schäfer. Der Ungar dürfte einigen Fans noch schmerzhaft in Erinnerung geblieben sein. Im Hinspiel traf der 27-Jährige kurz vor Schluss für die Köpenicker und der FC verlor am Ende mit 0:1. Schäfer steht bei mittlerweile über 100 Pflichtspielen für die Hauptstädter. Durch seinen Vertrag bis 2027 wäre eine Ablöse fällig. In dieser Saison pendelte der Nationalspieler immer wieder zwischen Bank und Startelf und glänzte vor allem durch Zweikampfstärke und seine zahlreichen Balleroberungen. Gegen Augsburg stellte er mit einem Treffer und einer Vorlage zusätzlich seine Torgefahr unter Beweis.

Mathias Svanberg: Möglicherweise könnte der FC beim VfL Wolfsburg Ersatz für Eric Martel finden. Mathias Svanbergs Vertrag läuft im Sommer 2027 aus. Der Schwede ist derzeit bei den Wölfen unzufrieden mit seiner Spielzeit und peilt möglicherweise einen Wechsel im Sommer an. Im Winter zeigte Galatasaray bereits Interesse an einer Verpflichtung des variablen Mittelfeldspielers. Auch wenn Martel defensiv die stabilere Alternative ist, bringt der 27-Jährige deutlich mehr Torgefahr mit und setzt seine Akzente eher im Spiel nach vorne. Der FC sollte sich aber nicht allzu hohe Chancen ausrechnen. Aufgrund des auslaufenden Vertrags wäre lediglich ein fester Kauf möglich. Ein Modell wie bei Jakub Kaminski ist somit ausgeschlossen. Zusätzlich wird sein Marktwert auf 9 Millionen Euro geschätzt.

Verstärkung aus der 2. Bundesliga?

Santiago Castañeda: Beim SC Paderborn könnte man eine günstigere Alternative finden. Santiago Castañeda hat sich in die Startelf des Clubs gespielt und kommt auf 32 Einsätze in dieser Saison. Der 21-Jährige soll schon länger im Fokus anderer Bundesligisten stehen. Vergangenen Sommer seien demnach bereits Borussia Mönchengladbach und der FC Augsburg an einer Verpflichtung des jungen US-Amerikaners interessiert gewesen. Sollte Paderborn in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg verlieren, dürfte Castañeda seinen nächsten Schritt vermutlich bei einem anderen Bundesligisten suchen.

Enzo Leopold: Mit Enzo Leopold kommt ein Mittelfeldallrounder auf den Markt. Und das sogar zum Nulltarif. Der 25-Jährige wird seinen Vertrag in Hannover wohl nicht verlängern und möchte den nächsten Schritt gehen. Leopold bringt solide Werte gegen den Ball mit. Seine Kernkompetenzen zeigen sich aber tendenziell in der Offensive. Er kreiert viele Chancen und bringt zusätzlich noch Gefahr durch Standards mit. Eine signifikante Schwäche der Offensive der Domstädter in dieser Saison. Allerdings sollen die Fohlen ihr Buhlen intensiviert haben, auch Werder Bremen hatte die Fühler ausgestreckt.

Mit dem Abgang von Martel verliert der FC eine wichtige Säule der vergangenen Jahre. Die Verantwortlichen stehen somit vor einer großen Aufgabe, den 24-Jährigen qualitativ zu ersetzen. Wie sich der FC personell im Mittelfeld aufstellt, ist bisher noch nicht absehbar, aber die Geißböcke werden sicherlich viele verschiedene Profile im Blick haben. Nachdem die wichtige Baustelle des Trainer geklärt ist, können die Kölner nun auch die Kaderplanungen intensivieren.


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