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·7 April 2026
Nach Tätlichkeit: Duisburgs Casar für drei Spiele gesperrt

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·7 April 2026

Das DFB-Sportgericht hat Aljaz Casar vom MSV Duisburg nach seiner Tätlichkeit beim Derby gegen Rot-Weiss Essen für drei Spiele gesperrt.
72 Minuten waren an der Hafenstraße gespielt, als Casar im Strafraum ein Stürmerfoul gegen sich gepfiffen bekam. Als er dann zurück auf dem Weg in Richtung Mittelfeld war, schlug er Essens Franci Bouebari in die Magengrube, was Schiedsrichter Sören Storks mit Rot ahndete. Casar verließ anschließend ohne Beschwerden den Platz – und bekam von Trainer Dietmar Hirsch im Nachgang einen Rüffel: "Im Derby muss man ein bisschen cooler sein und darf sich nicht zu sowas hinreißen lassen. Das geht eigentlich gar nicht."
Bei der Pressekonferenz am Montag ruderte Hirsch dann allerdings zurück und nahm Casar stattdessen in Schutz: "Wir haben uns die Bilder noch einmal angeschaut. Da muss man nicht unbedingt Rot geben. Der Essener hat es clever gemacht. Wenn das ein Schubsen ist, verstehe ich die Welt nicht mehr. Wenn da ein erwachsener Mann umfallen muss, fallen die Spieler aber in jedem Spiel um, wie die Fliegen."
Dennoch hat der MSV das Urteil akzeptiert. Durch die Sperre von drei Partien verpasst Casar nun die Duelle gegen Osnabrück, Mannheim und Hoffenheim II. Mitwirken darf der Winter-Neuzugang erst wieder am 24. April, wenn das Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen ansteht. Bislang stand der 25-Jährige in allen zwölf Partien der Rückrunde auf dem Platz, zehnmal von Beginn an.
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