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·15 Juli 2026
Nach Tsawa: Nächstes Top-Talent aus der Schweiz zum FC Brügge

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·15 Juli 2026

Andrej Vasović stand nach einer starken ersten Profisaison bei vielen Klubs auf dem Zettel. Nun zieht es den 18-jährigen Stürmer jedoch nach Belgien.
Eigentlich war nicht angedacht, dass der FC Luzern bereits in diesem Sommer sein nächstes Top-Talent verliert. Vor einem Monat verlängerte man den Vertrag von Andrej Vasović langfristig bis 2030. Doch das hartnäckige Interesse des FC Brügge und die finanziellen Aussichten haben diese Vorhaben geändert. Wie der FC Brügge auf seiner Website heute offiziell vermeldet, hat der belgische Serienmeister nach Yann Sommer und Cheveyo Tsawa den nächsten Spieler aus der Schweiz unter Vertrag genommen.
Parallelen zum Tsawa-Deal sind auch in finanzieller Hinsicht zu erkennen. Brügge musste bis zuletzt mit Luzern verhandeln, da der FC Bologna ebenfalls großes Interesse am 18-Jährigen zeigte. Als Sockelablöse sollen umgerechnet 6,5 Millionen Euro in die Schweiz fließen. Laut „Blick“ ist zudem eine weitere Million an Bonuszahlungen möglich.
Luzern-Sportchef Remo Meyer gab zum Wechsel bekannt: „Der Wechsel zum Champions-League-Teilnehmer Club Brügge stellt für Andrej eine grosse Chance dar. Zwischen Club Brügge und dem FC Luzern besteht aufgrund der vergangenen Wechsel ein sehr vertrauensvolles Verhältnis und Andrej konnte ein klarer sportlicher Weg aufgezeigt werden. So haben wir schließlich eine Lösung gefunden, die für alle Beteiligten aus sportlicher und wirtschaftlicher Sicht passt.“
Für den FC Luzern ist der Transfer des Stürmertalents ein großer Deal. Zuletzt spülten lediglich Ardon Jashari und Luca Jaquez eine vergleichbare Ablösesumme ein. Jaquez zog es zum VfB Stuttgart, Jashari nahm ebenfalls den Zwischenschritt Brügge, bevor er zum AC Mailand wechselte.
Für den 18-jährigen Mittelstürmer könnte es in Brügge schlagartig in seiner noch jungen Karriere weitergehen. Vasovic ist nach seiner starken Debütsaison in Luzern mit sechs Treffern in 23 Spielen für den Profikader vorgesehen. Durch den drohenden Abgang des deutschen U21-Nationalspielers Nicolò Tresoldi öffnen sich auch direkt weitere Möglichkeiten.







































