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·10 Maret 2026
Nach VAR-Sabotage: SCP beginnt mit der Aufarbeitung

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Nach der Sabotage am VAR im Spiel zwischen dem SC Preußen Münster und Hertha BSC am vergangenen Sonntag hat sich nun erstmals der SCP selbst zu Wort gemeldet und Stellung zu dem Vorfall bezogen. Dabei widerlegen die Adlerträger eine Behauptung des Sportinformationsdienstes und loben das Schiedsrichtergespann.
Für große - auch internationale - Schlagzeilen hatte der Vorfall von Münster gesorgt, bei dem sich ein Zuschauer aus dem Heimbereich am Bildschirm des VAR zu schaffen gemacht und kurzerhand dessen Stromversorgung gekappt hatte. Der Sportinformationsdienst (SID) berichtete in der Folge gar, es sei einem ganzen Teil der Tribüne der Saft abgedreht worden, was die Preußen in einem Statement auf ihrer Website nun bestreiten. Demnach sei einfach nur der Stecker des Bildschirms gezogen worden und hätte zur Lösung des Problems nur wieder eingesteckt werden müssen.
"Das getrennte Kabel ist nicht sofort als Ursache des Ausfalls des Monitors ausgemacht worden", erklären die Adlerträger allerdings und betonen, "ein Schaden an den technischen Geräten entstand nicht." Speziell in Schutz nimmt der Verein auch einen in diesem Bereich postierten Ordner sowie die Mitarbeiter des technischen Dienstleisters, die von dem "nur wenige Sekunden" dauernden Vorfall überrascht wurden. "Das Ziehen des Stromsteckers erfolgte extrem schnell und zielgerichtet. Sie hatten leider keine Möglichkeit, die Situation in der Kürze der Zeit zu erkennen und darauf zu reagieren."
Reagieren mussten dafür in der Folge unter anderem das Schiedsrichter-Team um Felix Bickel und die Videoassistentin Katrin Rafalski, die in Absprache miteinander schließlich einen Foulelfmeter für Hertha BSC verhängten und laut den Preußen in ihrer Entscheidungsfindung "den Regularien entsprechend gehandelt" gehandelt hätten.
Dennoch soll es einen ähnlichen Fall nicht mehr an der Hammerstraße geben. Um das zu gewährleisten, wollen die Münsteraner in Zukunft auf noch mehr Sicherheit für die Technik des VAR sorgen und den Bereich mit dem VAR-Monitor künftig durch zusätzliche Sicherheitskräfte schützen lassen. "Zudem prüft der SC Preußen Münster weitere technische und organisatorische Schutzmaßnahmen", heißt es außerdem im Statement der Adlerträger.
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