Fussballdaten.de
·19 Juni 2026
Nach Werner-Aus wackelt der nächste Boss: Wie es für Marcel Schäfer bei RB Leipzig weitergehen kann

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·19 Juni 2026

Nach dem Rauswurf von Ole Werner ist die Trainerfrage in Leipzig geklärt – dafür brennt es jetzt in der Chefetage. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer steht plötzlich selbst im Zentrum der Machtdebatte.
Drei Optionen – und jede hat Sprengkraft
Offiziell steht Schäfer noch bis 2028 unter Vertrag, trotzdem gilt seine Zukunft als völlig offen. Intern sollen aktuell drei Wege diskutiert werden: ein freiwilliger Rückzug, eine Trennung von Klubseite – oder das Weitermachen unter deutlich veränderten Vorzeichen. Klar ist: Nach dem Trainer-Beben ist auch seine Rolle kein Selbstläufer mehr.
Brisant: In der monatelangen Diskussion um Ole Werner soll Schäfer klar aufseiten des Coaches gestanden und dessen Entlassung mindestens zweimal ausgebremst haben. Dass der Schnitt am Ende trotzdem kam, zeigt, wie begrenzt sein Einfluss in der letzten Runde war.
Die entscheidende Weichenstellung fiel nicht in Leipzig, sondern in der Red-Bull-Zentrale. Dort soll vor allem Jürgen Klopp als „Head of Soccer“ auf einen Trainerwechsel gedrängt haben. Am Ende entschieden die Konzern-Bosse gegen Werner – und faktisch gegen Schäfers Kurs.
Für den Sportchef ist das ein gefährliches Signal: Wer öffentlich für Kontinuität steht, intern aber von oben überstimmt wird, wirkt geschwächt. Genau deshalb wird nun lautstark darüber spekuliert, ob er sich das noch lange antun will – oder ob der Klub selbst den Schnitt auf Management-Ebene sucht.
Finanziell hat Leipzig das Werner-Aus ohnehin schon teuer erkauft. Der Trainer besaß einen Vertrag bis 2027; werden die laufenden Kontrakte von ihm und seinem Stab nicht einvernehmlich aufgelöst, summieren sich die Gehälter auf mehr als drei Millionen Euro.
Faktisch steht Leipzig inzwischen an einem kritischen Punkt: Neuer Coach, angekratzter Sportchef, starker Konzern-Einfluss – und ein Kader, der Ansprüche auf Titel mitbringt. Ob Schäfer diesen Spagat weiter moderiert, ob er geht oder gegangen wird, entscheidet mit darüber, wie stabil der Klub in die nächste Saison startet.







































