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·2 Agustus 2026

„Narbe verheilt“: Xabi Alonso spricht erstmals über Real-Aus

Gambar artikel:„Narbe verheilt“: Xabi Alonso spricht erstmals über Real-Aus
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Xabi Alonso ist geht eine neue Herausforderung bei Chelsea an – Foto: Brendon Thorne/Getty Images

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Alonso: Anfang bei Real Madrid genossen

SYDNEY. England statt Spanien, Premier League statt LaLiga, London statt Madrid, FC Chelsea statt Real: Dass das Leben des Trainers Xabi Alonso ein Jahr nach seinem Start bei den Königlichen schon wieder vollkommen anders aussehen würde, wird im Sommer 2025 wohl keiner gedacht haben. Zu groß waren Überzeugung und Hoffnung, dass Bayer Leverkusens einstiger Double-Coach mit seinem innovativen Ansatz auch Real guttut.


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Allerdings: Gerade mal sieben Monate hielt es ihn im Amt, ehe die Vereinsführung Mitte Januar die Reißleine zog und Alonso vor die Tür setzte. Die Leistungen: zu schwankend. Die Ergebnisse: irgendwann zu oft nicht die gewünschten. Das Verhältnis zu Top-Stars innerhalb der Mannschaft: immer distanzierter. So lange man im Madridismo auf Alonso als neuen Mann an der Seitenlinie gewartet hatte, so schnell war er schon wieder weg.

Der frühere Mittelfeldregisseur hat inzwischen bei den „Blues“ eine neue Herausforderung angenommen – und jetzt, etwas mehr als ein halbes Jahr nach seiner Entlassung an der Concha Espina, erstmals in der Öffentlichkeit über Real gesprochen. „Zum Glück habe ich in meiner Karriere nicht allzu viele Narben davongetragen. Also gut, ich habe eine Narbe bekommen, aber die verheilt. Jetzt ist sie verheilt, und ich bin sehr motiviert und entschlossen, diesen nächsten Schritt genauso zu genießen, wie ich es getan habe, als ich in Madrid angefangen habe“, sagte der 44-Jährige zu Beginn des Australien-Aufenthalts von Chelsea in einem Gespräch mit einer Gruppe englischer Medien, darunter THE ATHLETIC.

„… ebenso im Umgang mit der Mannschaft“

„Rückblickend nehme ich die positiven Dinge mit, aber auch das, was nicht funktioniert hat. Ich bin sehr selbstkritisch gewesen und habe darüber nachgedacht, was ich hätte besser machen können, weil es nicht so gelaufen ist, wie ich es erwartet hatte“, so Alonso. Er habe wertvolle Erfahrung gesammelt: „Die Anpassung, die ich vornehmen musste, einige Dinge, die im spielerischen Bereich funktioniert haben und andere, die nicht funktioniert haben – ebenso im Umgang mit der Mannschaft. Es ist eine Mischung aus allem.“

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Er fühle sich nach dem Real-Kapitel „auf jeden Fall“ so, ein besserer Trainer zu sein, „denn aus Enttäuschungen lernt man, aus den Dingen, die nicht so gekommen sind, wie sie sollten. Und man versucht, daraus zu schließen, dass es beim nächsten Mal besser wird“. Durch die englische Interpretation des Trainerjobs hat der Spanier als Manager jetzt wesentlich mehr Einfluss auf die Gestaltung seines Kaders, anders als bei Real kann er ihn nach den eigenen Vorstellungen zusammenstellen – ähnlich wie in Leverkusen, seiner bisher erfolgreichsten Station. In London erhofft man sich, den Alonso von Bayer zu bekommen – und nicht den aus Madrid. Der Baske hat an der Stamford Bridge einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 unterschrieben.

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