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·31 Maret 2026

Nationalmannschaft nach Ghana-Spiel: „Da liegt nichts im Argen mit Deniz Undav“

Gambar artikel:Nationalmannschaft nach Ghana-Spiel: „Da liegt nichts im Argen mit Deniz Undav“

DFB-Sportdirektor Rudi Völler sieht keinerlei Spannungen zwischen Nationalstürmer Deniz Undav und Bundestrainer Julian Nagelsmann und betont, dass „da gar nichts im Argen“ liege. Völler äußerte sich am Dienstag am Rande des U21-Länderspiels in Athen bei ProSieben Maxx und berichtete von intensiven Gesprächen zwischen Spielern und Stab. Nagelsmann habe in diesen Rollengesprächen dem Stuttgarter Stürmer eine Rolle als WM-Joker zugewiesen, doch Undav strebe nach mehr Spielzeit. Parallel lobte Völler Undavs Attribut als „Schlitzohr“ und zeigte sich zugleich überrascht und enttäuscht über Pfiffe bei der Einwechslung von Leroy Sané in Stuttgart.

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Deniz Undav bejubelt sein Tor zum 2:0 für Deutschland im Länderspiel gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images


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Völler betont: Keine Probleme zwischen Undav und Nagelsmann

Rudi Völler stellte klar, dass es zwischen Deniz Undav und Bundestrainer Julian Nagelsmann keinerlei Probleme gebe. „Da liegt gar nichts im Argen“, sagte Völler am Dienstag am Rande des U21-Länderspiels in Athen bei ProSieben Maxx und fügte hinzu: „Wir haben wunderbare Gespräche geführt.“ Darüber hinaus erwähnte er die konkreten Rollengespräche, in denen Nagelsmann dem Stuttgarter Stürmer eine klare Funktion als WM-Joker zugewiesen habe.

Die Aussage ordnet die aktuelle Situation rund um den Nationalstürmer ein und signalisiert, dass die sportliche Einbindung auf klaren Vereinbarungen beruht. Gleichzeitig schafft diese Einordnung Transparenz in Bezug auf Erwartungen und Aufgabenverteilung innerhalb des DFB-Kaders.

Undavs Tor gegen Ghana und sein Wunsch nach mehr Verantwortung

Deniz Undav traf am Montagabend zum Sieg gegen Ghana und erzielte damit das entscheidende Tor beim 2:1-Erfolg. Nach dem Treffer äußerte sich Undav zu seinen Ambitionen: „Durch Tore – und auch wichtige Tore – kann sich die Rolle vielleicht verändern.“ Damit macht der Stuttgarter Stürmer deutlich, dass er über Einsätze als Joker hinaus Einfluss durch Tore und entscheidende Leistungen gewinnen möchte.

Der Bundestrainer gab ihm jedoch wenig Hoffnung auf eine sofortige Änderung der Rolle; Nagelsmann wurde dabei in der Berichterstattung mit dem Vermerk („eher unwahrscheinlich“) wiedergegeben. Diese Einschätzung zeigt die momentane Hierarchie in der Offensivplanung des Teams.

Völlers Einordnung: „Deniz ist ein Schlitzohr“

Völler lobte Undavs Qualitäten ausdrücklich und betonte die Prognose des Trainers: „Es ist genauso gekommen, wie Julian es vorhergesagt hat“, betonte Völler. Anschließend beschrieb er den Spieler ausführlich: „Deniz ist ein Schlitzohr, der in den paar Minuten sofort auf dem Platz ist, mit seiner Schlitzohrigkeit und Schusstechnik immer da ist, wo er sein muss, und das Tor erzielen kann. Das hat er wunderbar gemacht, deswegen ist er auch dabei.“ Diese Worte heben sowohl Spielintelligenz als auch Abschlussstärke hervor.

Zum Thema Einsatzzeiten sagte Völler weiter, dass Undav „seine Spielzeiten bekommen. Dass jeder von Anfang an spielen möchte, ist ja klar.“ Damit signalisierte der DFB-Sportdirektor, dass der Stürmer trotz derzeitiger Joker-Rolle Chancen auf Einsatzminuten erhalten wird.

Völler zeigt sich „Überrascht und enttäuscht“ über Pfiffe bei Leroy Sané

Abseits der Diskussion um Undav sprach Völler auch ein anderes Thema an: die Reaktionen bei der Einwechslung von Leroy Sané in Stuttgart. Er zeigte sich „Überrascht und enttäuscht“ über die Pfiffe, die Sané bei seiner Einwechslung begleiteten. Diese Reaktion des Publikums habe man nicht erwartet und gehöre so nicht zum geplanten Ablauf.

Völler kommentierte die Situation knapp und deutlich: „Das war so nicht eingeplant.“ Damit endete seine Einordnung zu diesem Zwischenfall, der für Unmut beim DFB-Verantwortlichen sorgte.

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