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·17 Juli 2026

"Nehmen Abstand": Kein neuer Hansa-Vertrag für Harenbrock

Gambar artikel:"Nehmen Abstand": Kein neuer Hansa-Vertrag für Harenbrock

Nach wochenlanger Hängepartie hat der F.C. Hansa Rostock die Personalie Cedric Harenbrock nun geschlossen. Wie Sportchef Amir Shapourzadeh im Vereins-TV erklärt, erhält der Mittelfeldspieler keinen neuen Vertrag. Die Zukunft von Lukas Kunze und Jan Mejdr ist dagegen weiterhin offen.

"Hatten nicht mehr das Gefühl, dass …"

Bleibt er oder geht er? Lange war die Zukunft von Cedric Harenbrock bei Hansa Rostock offen. Nachdem sein Vertrag zum 30. Juni ausgelaufen war, hatte er von der Kogge ein neues Angebot erhalten und sich zuletzt noch einmal Bedenkzeit erbeten, wie Vorstandsvorsitzender Ronald Maul Anfang Juli berichtete. Zuvor war es zu mehreren Gesprächen zwischen Hansa und Harenbrock gekommen, das Finale fand am 4. Juli im Rahmen des Testspiels gegen den FSV Kühlungsborn statt. Doch in den Tagen danach hatte Shapourzadeh "nicht mehr das Gefühl", dass Harenbrock "voll und ganz" hinter Hansa stehe, da sich der Prozess "so lange hinausgezögert" habe.


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"Genau wie die Spieler wünscht man sich auch als Verein eine gewisse Wertschätzung." Nach einem weiteren Gespräch mit Harenbrock hätte sich laut Shapourzadeh nicht der Eindruck aufgedrängt, "dass wir kurzfristig zusammenkommen. Von daher haben wir dann für uns entschieden, Abstand zu nehmen und uns in eine andere Richtung zu orientieren." Mit dieser Entscheidung sollte für "klare Verhältnisse" gesorgt werden. Damit geht die Zeit für den Mittelfeldspieler bei Hansa nach zwei Jahren und 44 Spielen bei sechs Toren und zehn Vorlagen zu Ende. Wie es für Harenbrock nun weitergeht, ist offen. Zuletzt war der 28-Jährige mit mehreren Zweit- und Drittligisten in Verbindung gebracht worden.

Angebot für Mejdr

Weiter ungewiss ist die Zukunft von Lukas Kunze, der in der Rückrunde von Arminia Bielefeld ausgeliehen war, und des am Kreuzband verletzten Jan Mejdr. Bezüglich Kunze erklärte Shapourzadeh, in einem "offenen Austausch" mit ihm und seinem Berater zu stehen, betonte aber auch, dass Hansa "nicht zwingend" auf dessen Position im zentralen Mittelfeld nach Verstärkung schaue, "sondern eher ein bisschen offensiver". Mejdr habe indes ein Angebot vorliegen, das ihm zudem ermöglichen würde, seine Reha in Rostock fortzusetzen und sich von den Hansa-Ärzten behandeln zu lassen. Klar ist aber: Wenn Mejdr wieder fit ist, müsste er sich erstmal hinter den beiden Neuzugängen Florian Bohnert und Ouassim Karada anstellen. "Der Ball liegt jetzt bei ihm", so Shapourzadeh.

Während die Leih-Rückkehrer Dario Gebuhr (23, Innenverteidigung) und Tim Krohn (20, Sturm) womöglich erneut verliehen werden sollen, weil sie sonst aufgrund der großen Konkurrenz auf ihren Positionen vermutlich kaum zum Einsatz kommen werden, hält die Kogge laut Shapourzadeh weiter Ausschau nach Verstärkung. "Wir haben ja schon gesagt, dass wir eventuell noch einen Spielmacher suchen." Zwar könnten auch Benno Dietze, Leon Dajaku, Yannick Michaelis und Andreas Voglsammer diese Positionen bekleiden, sind allerdings keine klassischen Zehner. Dennoch will Hansa nur tätig werden, "wenn es auch wirklich Sinn und uns voranbringt".

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