OneFootball
Philipp Overhoff·7 Juli 2026
In partnership with
Yahoo sportsOneFootball
Philipp Overhoff·7 Juli 2026
Eigentlich hätte er gar nicht mitspielen sollen: Nach seinem Platzverweis gegen Bosnien und Herzegowina wurde US-Angreifer Folarin Balogun für das Achtelfinale gegen Belgien gesperrt.
Doch auf Initiative von US-Präsident Donald Trump entschied die FIFA-Disziplinarkommission, das Urteil auf eine Sperre auf Bewährung zu korrigieren und Balogun gegen die Belgier auflaufen zu lassen.
Dieser Entschluss sorgte weltweit für großes Unverständnis und brachte sowohl Trump als auch FIFA-Präsident Gianni Infantino heftige Kritik ein.
Balogun selbst trifft an all dem natürlich keinerlei Schuld. Trotzdem waren während des Duells gegen Belgien naturgemäß alle Augen auf den besten US-Torjäger dieser WM gerichtet.
Bitter: Balogun machte gegen die Roten Teufel sein mit Abstand schwächstes Spiel. In der ersten Halbzeit verzeichnete er mit nur zehn Ballkontakten den geringsten Wert aller 22 Akteure. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Goalgetter ziemlich abgemeldet und kam nur einmal gefährlich zum Abschluss.
Wenig überraschend sorgte dieser überschaubare Arbeitsnachweis im Netz für allerlei Häme. Ein 'X'-User schrieb beispielsweise: "Es war nett von Balogan, das Richtige zu tun und heute nicht zu spielen. Sehr nobel."
Aus Sicht des 25-Jährigen hätte der Abend also kaum bitterer verlaufen können. Denn neben dem Spott über seine Leistung musste er auch das WM-Aus seiner Mannschaft verkraften. Gegen konzentrierte Belgier verloren die US-Boys verdient mit 1:4.
📸 Luke Hales - 2026 Getty Images







































