Neuzugänge und Verkäufe: So plant Schalke die Abwehr für die Bundesliga | OneFootball

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·14 Mei 2026

Neuzugänge und Verkäufe: So plant Schalke die Abwehr für die Bundesliga

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Ähnlich wie in der vergangenen Hinrunde wird beim FC Schalke zunächst der Fokus auf der defensiven Stabilität liegen müssen, wenn zur neuen Saison in der Bundesliga aufgespielt wird. Insbesondere für einen Aufsteiger geht es darum, die Spiele möglichst eng und ausgeglichen ausfallen zu lassen, um auch mit zuweilen weitaus geringeren Mitteln möglichst viele Punkte sammeln zu können.

Umso spannender fällt die Frage aus, wie die Abwehr zur nächsten Saison denn überhaupt geplant wird. Dabei geht es zum einen um die taktische Herangehensweise: Bleibt es bei der Viererkette, auf die zur nun auslaufenden Rückrunde gesetzt wurde, oder kommt es zur Rückkehr zur Dreier- beziehungsweise Fünferkette? Zum anderen stellt sich die Frage des Personals: Welcher der bereits vorhandenen Spieler soll weiterhin als Stammspieler auflaufen und wem wird diese Rolle eher nicht mehr zugetraut?


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Fragen, die längst nicht erst seit dem auch rechnerisch gesicherten Aufstieg beantwortet werden müssen. Immerhin müsste entsprechend auf dem Transfermarkt reagiert werden, sollte es beispielsweise einen Bedarf an Neuzugängen bei gleichzeitigen Verkäufen geben.

Kaum Änderungen im Tor oder der Innenverteidigung – Becker rückt wohl wieder ins Zentrum

Wie die WAZ berichtet, sind ganz grundsätzlich gar nicht so viele Veränderungen rund um die Defensive beim S04 angedacht. Im Tor beispielsweise soll Loris Karius die Nummer eins bleiben und auch Kevin Müller, der zunächst nur bis zum Saisonende vom 1. FC Heidenheim ausgeliehen ist, soll möglichst in Gelsenkirchen gehalten werden.

Auch in der Innenverteidigung dürfte vieles beim Alten bleiben. Nikola Katic wird in der Bundesliga die Rolle als Stammspieler und Abwehrchef zugetraut. Auch an Hasan Kurucay wird nicht gezweifelt, während Timo Becker eher wieder ins Zentrum ziehen soll – was wiederum für eine Rückkehr zur Dreierkette spricht. Laut der WAZ wird trotzdem noch nach einer Verstärkung für die Abwehr gesucht, allerdings "für die Spitze, nicht für die Breite", wie es heißt.

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Katic soll wohl auch in der Bundesliga die S04-Abwehr anführen | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Für entsprechende Einnahmen könnte beispielsweise Mertcan Ayhan sorgen. Grundsätzlich würde Schalke ihn gerne halten, doch gilt er zwangsweise auch als Verkaufskandidat. Treffen attraktive Angebote für den 19-Jährigen ein, wird sich Schalke damit befassen müssen. Felipe Sanchez dürfte wohl zu einem der Verlierer des Aufstiegs werden. Entweder er gibt sich mit der zweiten Reihe zufrieden, oder aber eine Leihe wird in den Fokus rücken. Letzteres wird auch bei Steve Noode erneut angedacht sein. Tomas Kalas hingegen soll den Verein verlassen, mit dem verletzungsanfälligen Routinier wird nicht weiter geplant.

S04 wird voraussichtlich zwei neue Außenverteidiger brauchen

Dass Becker wieder ins Zentrum rücken soll, sorgt für einen Nachholbedarf auf der Rechtsverteidiger-Position. Adrian Gantenbein gilt der WAZ zufolge eher als Backup, während die S04-Zukunft von Finn Porath offen ist. Seine Einsatzchancen werden zunächst als gering eingestuft, auch eine frühe Trennung scheint nicht auszuschließen zu sein. Obwohl die Leihe von Martin Wasinski beim RFC Lüttich ausgezeichnet läuft, ist er doch als Stamm-Rechtsverteidiger durch die Saison marschiert, plant Königsblau nicht mehr mit dem Belgier. Demnach gilt es sogar als ausgeschlossen, dass er nochmal eine nennenswerte Chance in der Vorbereitung bekommt.

Auf der linken Abwehrseite gibt es ebenfalls eine gemischte Ausgangslage. Anton Donkor soll Schalke verlassen, was Moussa Ndiaye durch das Ende seiner Leihe auch tun muss. Gespräche wird es mit Anderlecht sicherlich geben, doch eine Verpflichtung wäre für S04-Verhältnisse sehr kostspielig und ob eine erneute Leihe umsetzbar ist, wird abzuwarten sein. Vitalie Becker wäre vermutlich der erste Linksverteidiger-Kandidat, doch sein lediglich bis 2027 gültiger Vertrag sorgt für ein Problem: Verlängert er nicht, muss er eigentlich verkauft werden. Einen ablösefreien Abgang können die Knappen kaum riskieren. Grundsätzlich scheint es also für die linke Seite, wie auch für den rechten Counterpart, eine neue Nummer eins geben zu müssen.

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