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·3 Agustus 2026

„Nicht zufrieden“: Bayern-Boss Hainer kritisiert Bundesliga-Konkurrenten

Gambar artikel:„Nicht zufrieden“: Bayern-Boss Hainer kritisiert Bundesliga-Konkurrenten

Der FC Bayern sieht die Bundesliga im internationalen Wettbewerb weiter im Nachteil. Präsident Herbert Hainer fordert deshalb deutlich mehr Engagement der deutschen Klubs im Ausland – und kritisiert die Konkurrenz für ihre Zurückhaltung bei internationalen Touren.

Der FC Bayern ist aktuell im Rahmen der Audi Summer Tour erneut in Asien unterwegs. Für Präsident Herbert Hainer sind solche Reisen weit mehr als reine Marketingtermine. Nach seiner Ansicht sind sie ein entscheidender Baustein, um die Bundesliga international konkurrenzfähiger zu machen.


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Am Rande der Asienreise erklärte Hainer, dass die Bundesliga bei den TV-Einnahmen aus dem Ausland weiterhin deutlich hinter den internationalen Topligen zurückliege.

„Prinzipiell bin ich der Meinung, dass die Bundesliga in puncto TV-Einnahmen aus dem Ausland immer noch anderen Ligen, vor allem der Premier League, aber auch der spanischen Liga, deutlich hinterherhinken“, sagte Hainer auf Nachfrage von FCBinside.

Hainer fordert mehr Engagement der Bundesliga-Klubs

Nach Ansicht des Bayern-Präsidenten lässt sich diese Lücke nur schließen, wenn sich die deutschen Vereine international deutlich stärker präsentieren: „Das kann man nur erreichen, indem man Reichweite ausweitet und Reichweite schafft. Und das bekommt man primär im Fußball, indem man auch persönlich vor Ort ist.“

Deshalb richtet Hainer einen klaren Appell an die Konkurrenz: „Und deshalb würde ich mir wünschen, dass mehr Vereine aus Deutschland die Chance nutzen, ins Ausland zu gehen – nach Asien, nach Amerika, nach Afrika oder wo auch immer.“

Besonders kritisch sieht der 72-Jährige, dass derzeit nur wenige Bundesligisten entsprechende Reisen unternehmen. „Wenn ich das recht im Kopf habe, sind es gerade mal drei in diesem Sommer, die aus Deutschland reisen.“

Der FC Bayern nehme in diesem Bereich seit Jahren eine Vorreiterrolle ein: „Ich glaube, der FC Bayern ist da wirklich federführend. Wir machen das jedes Jahr in Zusammenarbeit mit Audi und wir sehen auch, dass es unheimlichen Erfolg bringt“, so Hainer.



Als Beispiel nannte der FCB-Boss den Ausbau der Bayern-Präsenz in Südkorea: „Wir waren ja vor zwei Jahren hier in Südkorea und das hat uns beflügelt, erst mal ein neues Office in Südkorea, in Seoul, zu eröffnen im letzten Jahr und jetzt wieder herzugehen. Ein fußballbegeistertes Volk, unheimlich fußballinteressierte Menschen, und so werden wir das auch weitermachen.“

Abschließend machte Hainer deutlich, dass der FC Bayern zwar keinen Einfluss auf die Reiseplanungen anderer Vereine habe, das Thema aber weiter ansprechen werde: „Wir haben keine Handhabe, aber durch stetes Wiederholen, dass wir nicht zufrieden sind und wir andere Vereine animieren wollen, auch herauszugehen, hoffe ich, dass es besser wird.“

Mit seiner Kritik schlägt Hainer in dieselbe Kerbe wie Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. Dieser hatte zuletzt ebenfalls bemängelt, dass nur wenige Bundesliga-Klubs international Präsenz zeigen, obwohl regelmäßig über die Verteilung der TV-Einnahmen aus dem Ausland diskutiert werde.

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