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·12 April 2026
"Niemals unser Kapitän": Protest gegen Reitz in Leipzig

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·12 April 2026

Mit einem Transparent forderten Gladbacher Fans Reitz' Ablösung als Kapitän. Anlass ist sein Wechsel zu RB Leipzig. Trainer Polanski zeigte Verständnis für den Protest.
Rocco Reitz hatte im gegnerischen Stadion trotz eines vollen Auswärtsblocks keinen Rückhalt. "Wer das hier will, darf niemals unser Kapitän sein", stand auf einem Transparent, das die Fans von Borussia Mönchengladbach im Stadion von RB Leipzig ausrollten. Im Laufe der Partie wurden nicht nur die Aktionen der Leipziger konsequent ausgepfiffen, sondern auch jene des Gladbacher Kapitäns.
Reitz hatte kürzlich bekannt gegeben, einen Vertrag bis 2031 bei RB unterzeichnet zu haben. Er durchlief seit 2009 alle Jugendmannschaften der Borussia. Teamkollege Philipp Sander stärkte ihm nach der 0:1-Niederlage dennoch den Rücken. "Rocco ist sportlich wichtig für uns, deshalb ist das für uns kein Thema." Gleichzeitig betonte er: "Ich kann nicht beeinflussen, was die Fans machen. Ich glaube, Rocco ist reflektiert genug, dass er wusste, dass nach so einer Entscheidung Gegenwind auf ihn zukommt."
Auch Trainer Eugen Polanski zeigte sich verständnisvoll gegenüber den Fans. "Ich glaube, das ist freie Meinungsäußerung, und ich denke, die Fans haben ein gutes und vernünftiges Recht, so ein Plakat hier aufzuhängen. Mir war nur wichtig, dass das nicht auf die Mannschaft übergeht - und das tut es auch nicht", sagte Polanski. Reitz müsse, "und das weiß er auch, ein Stück weit damit leben. Ich glaube, dass sich das alles in einem Rahmen bewegt, der absolute Meinungsfreiheit ist. Ich habe nichts gesehen, was ich extrem verwerflich finden würde."
Der Gegenwind gegen den eigenen Kapitän kommt zur Unzeit. Gladbach ist seit drei Spielen ohne Sieg und hat den Klassenerhalt noch nicht sicher.










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