FC Red Bull Salzburg
·20 Maret 2026
Nimbus futsch: Erste Heim-Niederlage seit August

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·20 Maret 2026

Lange läuft gegen den FC Hertha Wels vieles „nach Skript“, ehe ein Rückschlag kurz vor dem Seitenwechsel die Partie in die falsche Richtung ausschlagen lässt. Damit verabschiedet sich unsere Elf trotz einer 2:0-Führung mit einem Negativerlebnis in die zweiwöchige Ligapause.
Blitzstart in der Red Bull Arena: Im Ringkampf legte Wels-Kapitän Müller Speedster Enrique Aguilar. Phillip Verhounig trat den fälligen Strafstoß und verlud Schlussmann Schröcker souverän (7.). Während die Oberösterreicher vorne keine Mittel hatten und lediglich ungefährliche Duftnoten aus der zweiten Reihe abgaben, kombinierten sich die Galm-Schützlinge deutlich forscher in den gegnerischen Sechzehner. Valentin Sulzbacher näherte sich per Freistoß bereits vielversprechend an, Aguilar sollte dann Kapital schlagen, indem er, von Aboubacar Camara eingesetzt, nach innen zog und das lange Eck anvisierte – mit Erfolg, 2:0 (26.).
Ein Zwei-Tore-Polster zum Seitenwechsel – bereits vor wenigen Wochen gegen Bregenz winkte uns dieser Vorsprung aufreizend, doch neuerlich ging’s mit einem Dämpfer in die Kabine: Valentin Zabransky stieg Gashi im Strafraum auf den Fuß, der Gefoulte verwandelte den Elfer höchstselbst (43.). Dann war Pause.

Die Heinle-Crew nahm den Schwung aus dem Endspurt des ersten Durchgangs mit – und realisierte den Ausgleich. Wels-Primgeiger Gashi steckte für Malinowski durch, im Eins-gegen-Eins mit unserem Rückhalt blieb der Stürmer Punktsieger (57.).
Diese missglückten Minuten akzentuierten sich zunehmend: Erst stieg Keckeisen nach einem Sahin-Freistoß am höchsten – 3:2 für die Oberösterreicher (63.) –, dann traf Gashi erneut vom Punkt aus – mit diesem verwandelten Handelfmeter brachte der Gäste-Kicker seine Farben endgültig auf die Siegerstraße (72.).
Der Weg zurück in die Begegnung war verstellt, zu einer veritablen Schlussoffensive konnten sich die Unsrigen nicht mehr aufschwingen, auf der Gegenseite setzte Thurnwald im Konter gar den fünften Welser Treffer (90.+6), womit wir die erste Heimniederlage seit Spieltag eins hinnehmen mussten.
Eine positive Meldung hat der Tag dennoch parat: Der auslaufende Vertrag mit Benjamin Ozegovic ist verlängert worden. Damit bleibt uns der 26-jährige Torwart bis Sommer 2027 erhalten.
Wir sind sehr enttäuscht – zum einen, weil wir ein Spiel verloren haben, zum anderen, und das ist viel wichtiger, wie wir ein Spiel verloren haben. Wir haben den Gegner mit naivem Zweikampfverhalten zurückkommen lassen. Nach dem Seitenwechsel habe ich den kompletten Mut vermisst, und dann geht’s in der zweiten Liga darum, Duelle anzunehmen – was wir nicht mehr getan haben, oder wir haben sie verloren. Am Ende können wir froh sein, dass nicht mehr Tore fallen. Das gilt es aufzuarbeiten. Das Bittere ist, dass wir die nächsten zweieinhalb Wochen damit umgehen müssen.
Danny Galm
Aufstellungen & Wechsel
FC Liefering: Zawieschitzky – Hussauf (85. Murillo), Zabransky, Brandtner, Zangerl (79. Adejenughure) – Reis (66. Freund), Sulzbacher, Ivanschitz (66. Scharner), Aguilar – Camara, Verhounig ©
FC HOGO Hertha Wels: Schröcker – Keckeisen, Feyrer (13. Tischler), Müller ©, Gobara, Thurnwald – Conte (80. Brugger), Sahin (80. Bosnjak) – Malinowski, Gashi, Svec (73. Radics)
Gelbe Karten: Sulzbacher (20./Foul), Zabransky (43./Foul), Aguilar (90.+2/Unsportlichkeit) bzw. Müller (6./Foul), Conte (22./Foul), Trainer Heinle (34./Kritik), Radics (90.+2/Unsportlichkeit)
Zuschauer: 299
Schiedsrichter: Stjepan Bosnjak









































