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·18 Mei 2026

„Noch brutaler als bei Bayern“: Röhl spricht über Rangers-Job

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Wer beim FC Bayern arbeitet, steht automatisch unter Dauerbeobachtung. Doch selbst den enormen Druck beim deutschen Rekordmeister sieht Ex-Bayern-Co-Trainer Danny Röhl inzwischen noch einmal übertroffen.

Der heutige Rangers-Coach arbeitete zwischen 2019 und 2021 unter Hansi Flick beim FC Bayern und feierte in dieser Zeit unter anderem den Gewinn der Champions League. Anschließend wechselte Röhl gemeinsam mit Flick zur deutschen Nationalmannschaft, ehe er nach dem DFB-Aus von Flick seine eigene Trainerkarriere startete.


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Über Sheffield Wednesday führte ihn sein Weg schließlich im Oktober 2025 zu den Glasgow Rangers. Und genau dort erlebt der 37-Jährige aktuell offenbar einen Druck, der ihn selbst nach seinen Erfahrungen beim FC Bayern überrascht.

„Noch eine Umdrehung brutaler“

Im Gespräch mit der BILD zog Röhl nun einen bemerkenswerten Vergleich zwischen den Rangers und dem deutschen Rekordmeister. „Dieser Klub ist schon extrem speziell und fordernd. Und ich habe Bayern München erlebt, weiß, was da für ein Titel-Druck herrscht“, erklärte der Trainer.

Doch damit nicht genug. „Das ist hier noch eine Umdrehung brutaler“, stellte Röhl klar. Vor allem das Umfeld und die mediale Dauerbeobachtung seien in Glasgow extrem intensiv. „Denn auch hier wird jeden Tag von den Medien und dem Umfeld abgerechnet“, so der ehemalige Bayern-Co-Trainer weiter.

Die Rangers gehören gemeinsam mit Celtic Glasgow seit Jahrzehnten zu den dominierenden Vereinen im schottischen Fußball.

Entsprechend groß ist die Erwartungshaltung im Klub. Jede nicht gewonnene Trophäe wird nahezu automatisch als Enttäuschung bewertet.

Röhl versucht deshalb bewusst, Ruhe in den Verein zu bringen. „Man darf Siege nicht zu euphorisch feiern und sich von Niederlagen nicht zu sehr herunterziehen lassen. Das Team braucht Ruhe und Gelassenheit“, erklärte der 37-Jährige.

Röhl erlebt den Fußball-Alltag völlig anders

Auch abseits des Platzes habe sich sein Leben im Vergleich zur Zeit in München deutlich verändert. „Ein Privatleben gibt es nicht wirklich“, verriet Röhl offen.

Vor allem die Rivalität zwischen Rangers und Celtic prägt den Alltag in Glasgow massiv. „Wenn ich durch Glasgow gehe, erkennt mich mittlerweile jeder“, schilderte der Trainer.

Besonders kurios: Die Reaktionen hängen stark davon ab, in welchem Teil der Stadt er unterwegs ist. „Von der einen Hälfte der Stadt wirst du begrüßt und angesprochen. Die anderen schauen dich an und gucken genervt weg“, sagte Röhl mit einem Schmunzeln.

Trotz des enormen Drucks blickt Röhl weiterhin positiv auf seine Zeit beim FC Bayern zurück. Unter Hansi Flick gehörte er zum Trainerteam der wohl erfolgreichsten Bayern-Phase der vergangenen Jahre.

In München gewann Röhl unter anderem die Champions League, die Bundesliga sowie mehrere nationale Titel. Erfahrungen aus dieser Zeit helfen ihm heute offenbar dabei, mit dem enormen Druck bei den Rangers umzugehen.

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