DFB-Frauen
·22 Maret 2026
Nur Piljic trifft: Leverkusen besiegt Jena 1:0

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Bayer 04 Leverkusen mischt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga weiterhin im Rennen um den dritten Tabellenplatz mit, der am Saisonende die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb bedeutet. Das Team von Trainer Roberto Pätzold kam am 21. Spieltag zu einem knappen 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena.
Trotz einer über weite Strecken deutlich überlegen geführten Partie reichte den Rheinländerinnen am Ende ein Tor von U 23-Nationalspielerin Katharina Piljic (19.), um den elften Dreier in der laufenden Spielzeit perfekt zu machen. Damit verkürzte Bayer 04 den Abstand zum Tabellendritten Eintracht Frankfurt wieder auf fünf Punkte. Der FC Carl Zeiss blieb dagegen auch im sechsten Spiel in Serie sieglos (ein Zähler) und ist fünf Runden vor dem Saisonende nach wie vor fünf Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.
"Wir haben vor dem Spiel gesagt: Lieber mal nicht so gut spielen, aber dafür die dreiPunkte holen", sagte Roberto Pätzold. "Wir hatten zuletzt genügend Spiele, in denenwir richtig gut waren, die wir aber nicht gewonnen haben. Umso wichtiger sind die dreiPunkte. Jena hat über die Saison gezeigt, dass sie nie aufgeben und sich mit Haut undHaaren in jeden Ball werfen und nichts zu verlieren haben. Wir haben es uns dennochselbst zuzuschreiben, dass es so eng wurde. Am Ende hatten wir in beiden Halbzeitengenügend Gelegenheiten, um ein höheres Ergebnis zu erzielen."
Im Vergleich zur Niederlage im Top-Spiel beim VfL Wolfsburg (1:2) gab es bei Bayer 04 zwei Veränderungen in der Anfangsformation. Für U 23-Nationalspielerin Loreen Bender, die wegen einer Gelbsperre zuschauen musste, und Lilla Turanyi starteten Valentina Mädl und Julia Mickenhagen.
Die zuletzt angeschlagenen Kristin Kögel, Estrella Merino Gonzalez (beide nach muskulären Problemen) und Vanessa Haim (nach Muskel-Sehnen-Verletzung) kehrten in den Kader zurück, nahmen aber zunächst auf der Bank Platz. Neben Loreen Bender fehlten auch Shen Menglu (muskuläre Probleme), Caroline Kehrer (erneuter Eingriff im rechten Meniskus), Amy Wrigge (Kreuzbandriss), Charlotte Voll, Louisa Remien (beide Aufbautraining) sowie Kapitänin Friederike Repohl (Innenband-Teilriss).
Beim FC Carl Zeiss Jena, der ebenfalls zuletzt gegen den VfL Wolfsburg im Einsatz war und am Mittwoch gegen den Tabellenzweiten 0:2 verlor, gab es gleich fünf Umstellungen in der Startelf. Merza Julevic (nach abgesessener Gelbsperre) sowie Nelly Juckel, Isabella Jaron, Melina Reuter und Olivia Alcaide ersetzten Suya Häring, Noemi Gentile, Gwendolyn Mummert, Emily Reske und die gesperrte Nike Andersson (fünfte Gelbe Karte). Außerdem standen Lisa Gora (Fußverletzung), Hannah Mesch und Fiona Gaißer (Trainingsrückstand) nicht zur Verfügung.
Von Beginn an dominierten die Gastgeberinnen die Partie und kamen allein bis zur Halbzeit auf 15:1 Torschüsse. Vor allem in der Anfangsphase geriet Jena stark unter Druck, Leverkusens Angreiferin Cornelia Kramer zielte jedoch nach feinen Zuspielen von Vanessa Fudalla und Nationalspielerin Carlotta Wamser zweimal knapp vorbei.
Beim Führungstor der Rheinländerinnen glänzte die dänische Nationalspielerin dafür als Vorbereiterin. Die Flanke von Cornelia Kramer von der rechten Seite konnte Jenas Abwehr nicht aus der Gefahrenzone klären. Katharina Piljic kam knapp innerhalb des Strafraums an die Kugel und platzierte sie mit links sehenswert zum hochverdienten 1:0 (19.) unter die Latte. FCC-Torhüterin Jasmin Janning war machtlos.
Bis zur Pause ließen die Leverkusenerinnen mehrere Möglichkeiten liegen, den Vorsprung auszubauen. So wurden vielversprechende Abschlüsse von Valentina Mädl und Sofie Zdebel jeweils kurz vor der Torlinie geblockt. Außerdem traf Torjägerin Vanessa Fudalla mit einem Eckball von der rechten Seite den Außenpfosten. Daher blieb es beim knappen 1:0.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm FCC-Trainer Florian Kästner die ersten beiden Wechsel vor. Für Merza Julevic und Steffi Schmid kamen Elene Mühlemann und Gwendolyn Mummert. Am Spielverlauf änderte sich dadurch aber zunächst wenig. Leverkusen bestimmte weiterhin das Geschehen, war nur nicht mehr ganz so zwingend. Erst nach zehn Minuten verzeichnete Vanessa Fudalla einen gefährlichen Abschluss von der Strafraumgrenze, der Ball strich knapp über die Latte.
Ab Mitte des zweiten Spielabschnitts wurden die Gäste aus Thüringen etwas mutiger und kamen auch zu ersten Abschlüssen. Ein Distanzschuss von Nelly Juckel ging neben das Tor. Kurz darauf tauchte Josephine Bonsu nach einer Hereingabe vor Bayer-Torhüterin Rafaela Borggräfe auf, bekam die Kugel aber nicht richtig unter Kontrolle, so dass die Leverkusener Torfrau entschlossen zupacken konnte. Deutlich näher an einem Treffer war auf der Gegenseite Julia Mickenhagen, die nach einer Freistoßflanke von Vanessa Fudalla am Fünfmeterraum an den Ball kam, das Spielgerät aber über die Latte beförderte.
Auch in der Schlussphase verpasste Bayer 04 mehrfach die Entscheidung. Erneut Julia Mickenhagen scheiterte an Torhüterin Jasmin Janning, während ein Hackentrick von Cornelia Kramer im Anschluss an einen Eckball der eingewechselten Estrella Merino Gonzalez kurz vor der Linie geklärt werden konnte. So aber mussten die Leverkusenerinnen bis zum Abpfiff um den Sieg bangen. Kurz vor Schluss klärte die eingewechselte Juliette Vidal nach einer Flanke von Melina Reuter in höchster Not vor Nelly Juckel und sicherte ihrem Team damit den Sieg.
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