REAL TOTAL
·10 Maret 2026
Pep lacht Presse aus: „Wollt ihr ernsthaft meine Meinung dazu?“

In partnership with
Yahoo sportsREAL TOTAL
·10 Maret 2026

Pep Guardiola muss sich mal wieder mit Real Madrid messen – Foto: REAL TOTAL/Edin Soso
MADRID. In den vergangenen sechs Jahren standen sich Real Madrid und Manchester City ganze elf Mal in der Champions League gegenüber, zuletzt in der Gruppenphase der aktuellen Saison (1:2). Das ungeschriebene Gesetz lautet: Auch in der K.o.-Runde muss es zu einer Begegnung kommen – und so sei es. Nach den überstandenen Playoffs gegen José Mourinho und SL Benfica heißt es im Achtelfinale zum 12., 13. und bestimmt nicht zum letzten Mal: Pep Guardiola und ManCity.
Eine Neuheit in der Konstante gibt es aber trotzdem: Guardiola trifft zum ersten Mal auf Álvaro Arbeloa als Coach der Blancos. Der ehemalige Real-Profi bezeichnete seinen erfahrenen Kollegen bei der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld praktisch als Wundertüte: „Er ist immer für eine Überraschung gut. Er stellt seine Teams immer extrem auf solche Spiele ein. Egal, wie oft man seine Mannschaften spielen sieht, man weiß, dass er immer etwas vorbereitet hat und man muss auf viele unterschiedliche Varianten gefasst sein. Ich wäre sehr überrascht, wenn er morgen nicht irgendeine neue Formation oder einen neuen Spieler einsetzen würde, der in den vergangenen Wochen nicht zum Einsatz kam. Gegen einen Trainer wie Pep muss man immer auf alles gefasst sein.” Der 55-Jährige reagierte bei seiner Presserunde am Abend schmunzelnd auf die Frage, ob das wirklich so passieren würde: „Viele Überraschungen… [grinst]. Es ist das erste Mal, dass ich gegen Álvaro spiele… Ich denke, ich kenne ihn, er kennt uns. Wir müssen ein paar Anpassungen vornehmen bei der Qualität, die sie haben, aber eigentlich nein. Sonst keine Überraschungen.“ Einen Tipp wolle er Arbeloa noch nicht geben: „Das kannst du machen, wenn du jemanden kennst. Xabi kenne ich, aber ihn nicht.“ Doch für den Ex-Bayern- und Barça-Coach gelte dennoch der Grundsatz: „Jeder Coach hat seine eigene Art. Real Madrid ist immer Real Madrid. Ich respektiere sie.“
Ver esta publicación en Instagram Una publicación compartida de REAL TOTAL (@real_total)
Seine humorvolle, aber gleichzeitig direkte Art zeigte er nicht nur bei dieser Gelegenheit, sondern auch, als plötzlich eine sehr spezifische Frage um Kylian Mbappé im Raum stand. Der Franzose hat seit Monaten mit Knieproblemen zu kämpfen und holte sich zuletzt eine zweite ärztliche Meinung in seiner Heimat Paris ein. Da die medizinische Abteilung an der Concha Espina schon lange in der Kritik steht, nutzten das die spanischen Medien als Vorlage, um sich ebenfalls eine zweite Meinung von Guardiola einzuholen. Auf die Frage, ob er es gutheiße, dass ein Spieler außerhalb des Vereins um ärztlichen Rat fragt, reagierte der Katalane sichtlich irritiert und konnte sich das Lachen nicht verkneifen. „Ernsthaft? Ist meine Meinung hier wirklich wichtig? Er ist übrigens nicht alleine da gewesen [Saal lacht]. In unserem Team passiert das auch, in jedem Team. Da geht es nicht darum, dass jemand unterschätzt wird. Ich bin wirklich niemand, der sich darüber eine Meinung bilden darf“, würgte er die Journalisten ab.
In der knapp 15-minütigen Presserunde im Bernabéu ging es aber auch um Fußball, unter anderem um Vinícius Júnior. Um den Brasilianer zu stoppen, sind immer wieder andere Lösungsansätze nötig. Doch Pep sieht das Thema gelassen: „Natürlich ist er eine konstante Bedrohung. Wir dürfen den Ball nicht verlieren und wenn das passiert, dann müssen wir die Beine in die Hand nehmen und zurückrennen. Egal wie sehr du es versuchst, du kannst ihn nicht immer kontrollieren. Sein Zusammenspiel mit Valverde oder Trent, die Räume. Es gibt Dinge, die sind einfach schwer zu kontrollieren. Wir müssen ihnen einfach unser Spiel aufzwingen und dann sehen wir, wie es morgen läuft.“
Verwandte Beiträge
Springt im Estadio Santiago Bernabéu eine gute Ausgangslage heraus? Real Madrid empfängt... weiterlesen
Anstatt langweilige Floskeln zur Begegnung künstlich aufzubauschen brachte es die Trainerlegende einfach nüchtern auf den Punkt und betonte dabei mehrmals, wie wichtig Authentizität sei. „Wir spielen nicht zum ersten Mal hier. In diesen Wettbewerben weißt du nie, was passiert, aber was klar ist: Gute Dinge können nicht passieren, wenn du nicht du selbst bist. Das ist unmöglich. Du musst dem Gegner, dem Spiel in die Augen schauen und sagen: ‚Das sind wir als Team‘ – und wir müssen das tun. Vielleicht hast du Glück und kommst durch. Beim nächsten Mal hast du dann Pech. Also musst du einfach du selbst sein und das ist die einzige Intention auf dem Feld.“ Guardiola weiter: „Es sind zwei große Mannschaften und in 180 Minuten werden beide Teams ihre Momente haben. Du kannst Glück haben. In 38 Spielen in der Premier League musst du konstant sein, hier geht es auch mal mit Glück. Aber ich will verdienen, in der nächsten Runde zu stehen und der einzige Weg, das zu erreichen, ist du selbst zu sein. Das ist die einzige Chance. Das ist immer meine Herangehensweise vor allem in der K.o.-Runde, in den großen Spielen. Manchmal fliegst du trotzdem raus, versteht mich nicht falsch, einfach weil der Gegner besser ist oder du ihnen dein Spiel nicht aufzwingen kannst. Das kann passieren, aber versuch’ es wenigstens.“
REAL TOTAL supporten, App und mehr: Alle Infos oder direkt zu Steady
Langsung


Langsung


Langsung





































