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·8 Mei 2026

PK-Kompakt vor Fürth: Leitl fordert Heimsieg, Hertha verabschiedet fünf Spieler!

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PK-Kompakt vor Fürth: Leitl kündigt anderes Hertha-Gesicht an und spricht über Eichhorn

Hertha BSC empfängt am Sonntag die SpVgg Greuther Fürth zum letzten Heimspiel der Saison. Anstoß im Olympiastadion ist um 13:30 Uhr. Rund 45.000 Zuschauer werden erwartet. Vor der Partie sprach Cheftrainer Stefan Leitl auf der Pressekonferenz über die personelle Lage, die anstehenden Abschiede, Kennet Eichhorn und die schwache Heimbilanz.

Fünf Spieler werden verabschiedet

Vor dem Anpfiff wird Hertha BSC fünf Spieler verabschieden, deren Verträge am Saisonende auslaufen. Dabei handelt es sich um Tim Hoffmann, John Anthony Brooks, Toni Leistner, Diego Demme und Jeremy Dudziak


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Sportlich steht für Hertha dennoch ein klares Ziel im Vordergrund. Leitl machte deutlich, dass es nicht nur um Abschiedsmomente geht. „Es steht schon über allem, dass wir das Spiel gewinnen wollen“, sagte der Trainer.

Einsatzminuten für wechselnde Spieler seien zwar grundsätzlich ein Gedanke, hängen aber vom Spielverlauf ab.

Viele Ausfälle gegen Fürth

Personell muss Hertha weiterhin auf mehrere Spieler verzichten. Nicht zur Verfügung stehen John Anthony Brooks, Boris Mamuzah Lum, Deyovaisio Zeefuik, Dawid Kownacki und Márton Dárdai. Dárdai fällt wegen Oberschenkelproblemen voraussichtlich bis Saisonende aus. Dazu fehlt Kevin Sessa gelbgesperrt.

Durch die vielen Ausfälle stellt sich der Kader fast von selbst zusammen. Leitl erklärte, dass Hertha aktuell genau 18 Feldspieler zur Verfügung habe. Diese 18 Spieler werden auch dem Spieltagskader angehören.

Eine klare Ansage gab es trotzdem: „Es werden keine Minuten verschenkt.“

Leitl fordert ein anderes Gesicht

Nach der schwachen Vorstellung in Magdeburg erwartet Leitl gegen Fürth eine klare Reaktion. Hertha müsse wieder zu dem Fußball zurückkehren, den die Mannschaft in den Wochen zuvor gezeigt habe.

Der Trainer fordert vor allem Intensität, Aktivität und Zweitliga-Härte. „Ich habe die Erwartungshaltung, dass wir ein sehr aktives Spiel zeigen“, sagte Leitl. Wenn Hertha diese Intensität auf den Platz bringe, werde die Mannschaft auch besser spielen und Spiele gewinnen.

Fürth steckt noch im Abstiegskampf. Leitl warnte aber davor, den Fokus zu sehr auf den Gegner zu legen. In dieser Liga sei jede Mannschaft gefährlich. Entscheidend sei, dass Hertha selbst seine Leistung bringe.

Eichhorn und Seguin wieder verfügbar

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Verlässt Eichhorn Hertha im Sommer? – Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images for DFB

Kennet Eichhorn ist nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigt. Auch Paul Seguin steht wieder zur Verfügung. Ob Eichhorn direkt in der Startelf steht, ließ Leitl offen.

Spannend wurde es auch bei der Frage nach Eichhorns Zukunft. Um den 16-Jährigen gibt es seit Wochen viele Spekulationen. Leitl gab zu, dass diese Situation an einem jungen Spieler nicht spurlos vorbeigeht.

„Wir sprechen hier über einen 16-jährigen Jungen“, sagte Leitl. Er nehme Eichhorn so wahr, dass viele Gedanken in seinem Kopf seien. Der Trainer wünsche sich, dass der Youngster seine Lockerheit und Freude behält.

Der Wunsch des Vereins ist klar: Hertha würde Eichhorn gerne halten. Leitl sagte: „Der große Wunsch wäre natürlich, dass er bleibt.“

Leistner-Abschied und mögliche Rolle im Verein

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Leistner Abschied von Hertha – Photo by Luciano Lima/Getty Images

Auch Toni Leistner war Thema auf der Pressekonferenz. Leitl erklärte, dass Hertha nach der Analyse der vergangenen Jahre eine Neuausrichtung vornehme. Verträge, die auslaufen, würden deshalb nicht automatisch verlängert.

Über Leistner fand der Trainer dennoch lobende Worte. Der Innenverteidiger habe in den vergangenen 15 Monaten immer alles für die Mannschaft gegeben und innerhalb des Teams eine wichtige Rolle übernommen.

Eine Zukunft im Verein scheint zumindest nicht ausgeschlossen. Leitl sagte, die Tür sei offen. Welche Rolle Leistner übernehmen könnte, sei aber nicht seine Aufgabe. Trainer wolle Leistner nach Leitls Aussage nicht werden.

Pascal Klemens bleibt im Konkurrenzkampf

Auch Pascal Klemens wurde angesprochen. Der junge Defensivspieler hat verlängert, kam zuletzt aber nicht zum Einsatz. Leitl erklärte das mit der großen Konkurrenz.

Klemens konkurriere in der Innenverteidigung und auf der Sechs mit mehreren Spielern, die aktuell weiter vorne seien. Trotzdem plane Hertha weiter mit ihm. Leitl sieht viel Potenzial und betonte, dass Klemens gefördert und gefordert werde.

Schwache Heimbilanz bleibt ein Thema

Herthas Heimbilanz bleibt eine große Baustelle. Während die Berliner auswärts deutlich stärker auftreten, steht Hertha in der Heimtabelle nur im unteren Bereich. Leitl nannte dafür keinen einzelnen Grund.

Gegen tief stehende Gegner tue sich seine Mannschaft teilweise schwerer. Gleichzeitig habe Hertha auch viele gute Heimspiele gezeigt, zuletzt gegen Kiel aber zu viele Chancen liegen lassen. Klar ist für den Trainer: In den Heimspielen gibt es Verbesserungsbedarf.

Hertha-Frauen spielen ebenfalls im Olympiastadion

Nach dem Spiel der Männer gibt es im Olympiastadion noch ein weiteres Highlight. Die Hertha-Frauen laufen am Sonntag erstmals im Olympiastadion auf. Gegner ist der 1. FV Erfurt, Anstoß ist um 17 Uhr.

Fans, die bereits beim Männer-Spiel im Stadion sind, können bleiben. Wer später kommt oder das Stadion zwischendurch verlässt, kann sich ein kostenloses Ticket im Ticketshop buchen.

Hertha braucht einen Stimmungsaufheller

Die Stimmung rund um Hertha ist nach dem verpassten Saisonziel und nur wenigen Punkten aus den letzten Spielen angespannt. Leitl stellte sich der Kritik, blickt aber nach vorne. Siege seien durch nichts zu ersetzen.

Am Sonntag gegen Fürth geht es deshalb nicht nur um drei Punkte, sondern auch um einen halbwegs versöhnlichen Abschluss vor eigenem Publikum.

Wie wichtig ist euch ein Sieg im letzten Heimspiel nach der enttäuschenden Saison?

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📷 Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images for DFB und Luciano Lima/Getty Images

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