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·30 April 2026
PK-Kompakt vor Magdeburg: Leitl spricht über Seguin-Ersatz und Reese-Zukunft

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·30 April 2026

Hertha BSC steht vor dem nächsten Auswärtsspiel. Am Sonntag geht es für die Berliner zum 1. FC Magdeburg. Anstoß in der Avnet Arena ist um 13:30 Uhr.
Begleitet wird die Alte Dame von 2.900 Hertha-Fans. Der Gästebereich ist vollständig ausverkauft. Der Verein rät deshalb von einer spontanen Anreise ohne Ticket ab. Hertha-Fans erhalten laut Klub keinen Zutritt zu den Heim- und neutralen Bereichen.
Personell muss Stefan Leitl auf mehrere Spieler verzichten. Nicht dabei sind Brooks, Boris Mamuzah Lum, Kennet Eichhorn und Paul Seguin. Eichhorn und Seguin fehlen gesperrt.
Gerade im Mittelfeld muss Leitl dadurch umbauen. Für die zentrale Position kommen nach seinen Aussagen mehrere Spieler infrage. Genannt wurden Diego Demme, Leon Jensen, Kevin Sessa und Pascal Klemens.
Wer am Ende startet, ließ Leitl noch offen. Bis Sonntag stehen noch zwei Trainingseinheiten an, die für die Entscheidung wichtig sein sollen.
Bei Diego Demme machte der Trainer jedoch klar, dass ein Startelfeinsatz aktuell nicht vorgesehen ist. „Bei Diego sehe ich es so, dass er nicht von Beginn an spielen wird oder kann“, sagte Leitl. Demme sei aber eine Option für den Spielverlauf.
Besonders bitter ist die Verletzung von Boris Mamuzah Lum. Leitl erklärte, dass genau jetzt der Zeitpunkt gewesen wäre, um ihn zu bringen. Nun seien andere Spieler gefordert, ihre Chance zu nutzen.
Leitl machte deutlich, dass Hertha unabhängig vom Gegner bei sich bleiben will. Die Auftritte gegen Kaiserslautern und Kiel seien in die Richtung gegangen, die er sehen möchte.
Auch in Magdeburg soll seine Mannschaft diese Art Fußball wieder auf den Platz bringen. Besonders wichtig sei dabei ein guter Start. Leitl warnte davor, den FCM ins Spiel kommen zu lassen.
„Wir müssen von Anfang an funktionieren in Magdeburg“, erklärte der Trainer.

Photo by Pau Barrena/Getty Images
Auch das verlorene Hinspiel spielt vor dem Wiedersehen noch eine Rolle. Leitl ordnete die Partie zwar in den damaligen Kontext nach dem Pokalspiel und einer englischen Woche ein, trotzdem sei die Niederlage ärgerlich gewesen.
Für Hertha geht es jetzt darum, die Saison bestmöglich zu beenden. Leitl wiederholte sein klares Ziel: „Punkten, punkten, punkten.“
Selbstbewusstsein zieht Hertha dabei vor allem aus der Auswärtsstärke. Die Berliner sind laut Leitl weiterhin die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga.
Nach Magdeburg warten mit Fürth und Bielefeld weitere Teams, für die es im Saisonendspurt noch um sehr viel geht. Leitl sieht genau darin eine besondere Schwierigkeit.
Mannschaften im Abstiegskampf würden über Emotion, Wille und Zusammenhalt kommen. Für diese Vereine gehe es um die Existenz in der Liga.
Trotzdem betonte Leitl, dass auch Hertha noch ein klares Ziel habe. Die Berliner könnten in der Tabelle noch einen Platz klettern. Das sei sportlich und wirtschaftlich wichtig. „Fernsehgeld ist sehr, sehr wichtig“, sagte Leitl.
Zur Situation von Sebastian Grönning äußerte sich Leitl ebenfalls. Der Angreifer stand zuletzt fünfmal nicht im Kader. Laut Trainer ist Grönning aktuell im Vergleich zu anderen Spielern „ein Ticken hinten dran“.
Leitl erwartet von ihm etwas mehr Leistung im Training. Grundsätzlich unzufrieden sei man aber nicht. Es gehe vor allem um die Kadersituation, weil nur 18 Feldspieler und zwei Torhüter nominiert werden können.
Durch die Ausfälle sind für das Magdeburg-Spiel wieder zwei Kaderplätze frei. Ob Grönning davon profitieren kann, bleibt offen.

Wolfsburg will 3 Herthaner verpflichten – Photo by Christof Koepsel/Getty Images
Auch Fabian Reese war Thema. Nach dem Kiel-Spiel hatte Reese mit einer Aussage zu seiner Zukunft Interpretationsspielraum gelassen. Leitl wollte daraus jedoch keine große Geschichte machen.
Der Trainer verwies darauf, dass Spieler direkt nach dem Spiel voller Adrenalin seien und nicht immer sofort die perfekten Worte finden. Entscheidend sei für ihn die Vertragssituation.
„Fabi hat Vertrag“, sagte Leitl. Und weiter: „Stand jetzt plane ich mit Fabi in der neuen Saison.“
Die Botschaft der Pressekonferenz war klar: Hertha fährt mit Selbstvertrauen nach Magdeburg, erwartet aber ein intensives Spiel gegen einen Gegner, der dringend Punkte braucht.
Für Leitl zählt vor allem, dass seine Mannschaft von Beginn an funktioniert, den eigenen Weg fortsetzt und die Chance nutzt, in der Tabelle weiter zu klettern.
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📷 Photo by Pau Barrena/Getty Images und Christof Koepsel/Getty Images
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