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Matti Peters·15 Januari 2026
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Matti Peters·15 Januari 2026
Genie und Wahnsinn liegen häufig dicht bei einander. Gladbachs 1:5-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim zeigte mal wieder das größte Problem der Fohlen in der laufenden Saison auf - fehlende Konstanz.
Auf souveräne Auftritte wie zuletzt beim 4:0 gegen Augsburg, folgen solche Spiele wie gestern gegen die Kraichgauer. Dementsprechend bedient war Eugen Polanski: "Wir hätten unsere 100 Prozent abrufen müssen, um bei so einem intensiven Gegner überhaupt bestehen zu können. Wenn wir mit 50, 60 Prozent auftauchen und überrascht sind, dass wir in der ersten Halbzeit vier Dinger kassieren, dann hat das was mit Mentalität zu tun. Die Mannschaft hat schon viele Spiele sehr schlecht angefangen in der ersten Halbzeit", sagte der BMG-Coach gegenüber der 'Bild'.
Einmal richtig in Rage geredet, holte er noch weiter aus: "Wenn es darauf ankommt, wenn wir den nächsten Step machen wollen, dann sind wir einfach abwesend. Wahrscheinlich sind wir zu weich. Wahrscheinlich reden wir immer alles zu positiv. Wir haben auch nach Frankfurt eine zweite Halbzeit positiv geredet. Jetzt ist Schluss damit. Wir reden die zweite Halbzeit von heute nicht mehr positiv. Wir sehen die schlechte erste Halbzeit.”
Sportchef Rouven Schröder schlug in die gleiche Kerbe: "Wir müssen uns die Frage stellen, warum das passiert ist. Wir waren kollektiv nicht auf dem Platz. Und schon beim ersten Ball nicht da. Wenn wir mal so und mal so spielen, dann bleiben wir durchschnittlich. Das Spiel hat gezeigt, dass wir noch viel zu tun haben.”
Chance auf Wiedergutmachung besteht für die Gladbach-Profis schon am Samstag gegen den Hamburger SV, sofern die Partie denn stattfindet. Die Klubverantwortlichen erwarten ein ganz anderes Gesicht ihrer Mannschaft.
📸 Alex Grimm - 2026 Getty Images









































