Nur die Raute
·2 Februari 2026
Polzin adelt HSV-Held: „Mannschaft braucht ihn, um erfolgreich zu sein“

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Beim sensationellen 2:2 gegen den FC Bayern avancierte Luka Vuskovic ein weiteres Mal zum HSV-Helden. Der Innenverteidiger schwärmte im Anschluss von seinem Leihverein.
„Ich genieße es, jede Sekunde für den HSV zu spielen“, sagte der 18-Jährige kurz nach Abpfiff im Sky-Interview. Zuvor hatten seine Teamkollegen und er ihre beste Saisonleistung gezeigt und dem deutschen Rekordmeister ein nicht unverdientes 2:2 abgetrotzt. „Wir haben gegen eines der besten Teams Europas gespielt und gut mitgehalten“, freute sich Vuskovic.
Dabei wäre sogar noch mehr möglich gewesen. In der 74. Minute bot sich dem starken Fabio Vieira die Riesenchance auf das 3:2, doch Alphonso Davis kratzte den Abschluss im Vollsprint von der Torlinie. „Vielleicht wäre es noch ein bisschen magischer gewesen, wenn wir das Glück gehabt hätten, nochmal zu treffen“, weiß daher auch Vuskovic.
Dass es immerhin zum Punktgewinn reichte, liegt zu großen Teilen auch am jungen Kroaten selbst. Nach herausragender Vorarbeit von William Mikelbrencis köpfte er in der 53. Minute zum 2:2-Ausgleich ein und brachte das Volksparkstadion nur sieben Minuten nach dem bayrischen Führungstreffer wieder auf Betriebstemperatur,
Doch auch abgesehen von seinem bereits vierten Saisontor zeigte Vuskovic zum wiederholten Male eine überzeugende Leistung. Die Spurs-Leihgabe gewann sechs von neun Zweikämpfen, eroberte drei Bälle und brachte drei von vier langen Pässen an den Mitspieler. „Es gibt nicht viele Dinge, die ich noch nicht über ihn gesagt habe“, schwärmte Cheftrainer Merlin Polzin auf der anschließenden Pressekonferenz. „Luka spielt in einer Mannschaft, die seine Qualitäten braucht, um erfolgreich zu sein.“
Dennoch war es Polzin wichtig zu betonen, dass der HSV trotz aller Vuskovic-Superlative keine One-Man-Show ist. „Er profitiert extrem davon, wie die Jungs links, rechts, hinter und vor ihm agieren. Wenn das gegeben ist, dann kann er seine Stärken zum Beispiel bei Standardsituationen ausspielen“, erklärte der 35-Jährige und schloss mit einem großen Lob für seinen Youngster: „Diese guten Leistungen kommen nicht durch ein Fingerschnipsen, sondern durch harte Arbeit. Das versucht er tagtäglich zu leben.“ Mit bislang durschlagendem Erfolg.








































