Nur die Raute
·9 Januari 2026
Polzin-Preisung: Dieses Duo ist ein „Paradebeispiel“ für den HSV

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·9 Januari 2026

HSV-Coach Merlin Polzin verfügt aktuell wahrlich nicht über eine breit besetzte Bank. Vor allem in der Offensive fallen zahlreiche Spieler aus. Doch ein Defensiv-Duo macht Hoffnung.
Vor dem anstehenden Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr) muss Polzin noch so manche Personalentscheidung treffen. Die wohl kniffligste Frage lautet: Wer läuft auf der linken Innenverteidigerposition und damit an der Seite von Luka Vuskovic und Nicolas Capaldo auf?
Die Kandidaten sind Daniel Elfadli und Jordan Torunarigha. Zu Saisonbeginn spielte vor allem Aufstiegsheld Elfadli, während Torunarigha nach seiner Ankunft in Hamburg mit sichtbaren Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Anfang November zog sich Elfadli jedoch eine Adduktorenverletzung zu und fiel anschließend mehrere Wochen aus. Torunarigha rückte stattdessen in die Startelf und machte seine Sache mehr als ordentlich.
Beim Jahresabschluss gegen Eintracht Frankfurt (1:1) gab Elfadli dann ein ungeplantes Comeback und vertrat Torunarigha, der während des Aufwärmprogramms über Schmerzen klagte.
Jetzt, wo beide fit und vollständig einsatzbereit sind, muss Polzin eine schwierige Entscheidung treffen. Kopfzerbrechen bereitet ihm die Wahl zwischen seinen Abwehrspielern jedoch nicht. „Ich freue mich über das Duell. Das habe ich den Jungs auch mitgeteilt“, berichtete Polzin auf der Pressekonferenz vor dem Freiburg-Spiel. Er ging sogar noch weiter: „Beide sind für mich ein Paradebeispiel für unseren Konkurrenzkampf. Dabei geht es weniger darum, ob der eine oder der andere spielt. Es geht darum im Training eine Leistung zu bringen, bei der der Konkurrent mitziehen muss.“
Positiv für den HSV ist, dass die Widersacher über ein unterschiedliches Skillset verfügen. Während Torunarigha der Mannschaft als Linksfuß eine neue Dimension im Spielaufbau verleiht, kann Elfadli vor allem durch seine Vielseitigkeit punkten. Der Libyer ist in der Dreierkette flexibel einsatzbar und kann bei Bedarf auch ins zentrale Mittelfeld rücken.
Mit Blick auf die anstehende Aufgabe im Breisgau wollte Polzin daher noch keine abschließende Entscheidung bekannt geben. Man werde das Abschlusstraining abwarten und dann schauen, „wer besser zu Freiburg passt“, so der 35-Jährige.









































