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·23 Juli 2026
RB Leipzig pokert mit Yan Diomande: Welcher Topklub kriegt ihn für wie viele Mio. EUR?

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Fünf europäische Schwergewichte liefern sich einen Wettlauf um Yan Diomande. Schon kommende Woche soll der 19-Jährige wieder im Training von RB Leipzig auflaufen, während im Hintergrund ein Transferpoker um eine dreistellige Millionensumme entbrennt. Der ivorische Nationalspieler gehört damit zu den heißesten Namen auf dem Transfermarkt.

Joshua Kimmich (r.) behauptet den Ball gegen Yan Diomande (Elfenbeinküste) im WM-2026-Gruppenspiel der Gruppe E zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste am 20. Juni 2026 im Toronto Stadium. (Alexander Hassenstein / Getty Images)
Während Diomande mit der Elfenbeinküste bei der WM im Einsatz war, setzte sich der FC Liverpool bereits in Stellung und bot laut Leipziger Vereinsführung rund 100 Millionen Euro. Die Reds bissen damit jedoch auf Granit. Der Flügelspieler besitzt bei den Sachsen noch einen Vertrag bis 2030, eine Ausstiegsklausel sucht man darin vergeblich, was RB eine komfortable Verhandlungsposition verschafft.
Nach Informationen der BILD ist Liverpool längst nicht mehr allein im Rennen. Auch Arsenal, Real Madrid, Manchester City sowie Paris Saint-Germain haben demnach signalisiert, eine dreistellige Ablösesumme stemmen zu wollen. Besonders brisant: Mit seinem Wunschklub PSG soll sich Diomande bereits auf die Eckpunkte eines Arbeitspapiers bis 2031 verständigt haben. Ein offizielles, an Leipzig gerichtetes Angebot der Pariser steht bislang allerdings noch aus.
Um die Personalie nicht ins Stocken geraten zu lassen, soll das Umfeld des Youngsters nun aktiv werden. Die einflussreiche Agentur Roc Nation, die Diomandes Interessen vertritt, will offenbar Druck bei PSG aufbauen, damit die Franzosen die Gespräche mit RB endlich forcieren. Die Sorge dahinter: Ein Konkurrent aus dem Quintett der Interessenten könnte sich sonst dazwischenschieben und den Favoriten ausstechen. Ein Treffen zur richtigen Zeit gab es womöglich bereits, denn beim WM-Finale in New York saßen sowohl Red-Bull-Cheforganisator Oliver Mintzlaff als auch PSG-Machthaber Nasser Al-Khelaïfi in der Loge. Genug Gelegenheit für ein vertrauliches Wort unter vier Augen dürfte es gegeben haben.
Sportlich hat sich der Höhenflug des Ausnahmetalents längst in Zahlen niedergeschlagen, die auch die Ablöseforderung erklären. RB Leipzig ruft für seinen Senkrechtstarter mindestens 120 Millionen Euro auf. Ein Preis, der angesichts der bisherigen Bilanz nachvollziehbar erscheint: In 36 Pflichtspielen im Trikot der Sachsen kommt Diomande bereits auf 13 Treffer und zehn Vorlagen, eine beachtliche Ausbeute für einen Spieler seines Alters.







































