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·4 Agustus 2026

Rekordpoker um ein 19-jähriges Talent: BVB mischt sich bei Regula ein

Gambar artikel:Rekordpoker um ein 19-jähriges Talent: BVB mischt sich bei Regula ein

Kaum ist ein Toptalent verpflichtet, meldet sich beim BVB schon das nächste Objekt der Begierde – und diesmal steht ausgerechnet der 1. FC Köln als Konkurrent im Weg. Um den polnischen Nachwuchsspieler Marcel Regula bahnt sich ein Duell an, bei dem sportliche Perspektive gegen finanzielle Schlagkraft steht.

Ein zweiter großer Name auf der BVB-Liste

Kaum ist der Karetsas-Transfer eingetütet, taucht beim BVB schon der nächste Name auf: Marcel Regula. Der polnische Nachwuchsnationalspieler von Zagłębie Lubin steht bereits seit Wochen beim 1. FC Köln auf dem Zettel, nun hat sich laut dem gut vernetzten polnischen Portal „Meczyki“ auch Borussia Dortmund offiziell eingeschaltet. Bestätigt wird das Interesse demnach direkt von Regulas Arbeitgeber selbst.


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Der Scout, der den Ausschlag gab

Konkreter Anlass für die Aufmerksamkeit war ein Besuch von Bastian Schulz, Chefscout des BVB, beim Ligaspiel Lubins gegen Legia Warschau am vergangenen Sonntag. Genau diese Woche berichtete bereits „Sky“ von ernsthaftem Kölner Interesse – die beiden Bundesligisten beobachten den Youngster also praktisch parallel, offenbar ohne bislang mit einer der beiden Seiten in konkrete Verhandlungen eingetreten zu sein.

Wer ist Marcel Regula?

Der 19-Jährige, geboren am 26. Oktober 2006 in Legnica, durchlief seit seiner Kindheit die Jugendabteilungen Lubins und gab sein Debüt für die erste Mannschaft erst vor rund zwei Jahren. Für Polens U21-Nationalmannschaft läuft er inzwischen regelmäßig auf. In der abgelaufenen Saison gelang ihm der endgültige Sprung: Je nach Quelle und Zählweise werden ihm zwischen zehn (laut Transfermarkt-Datenbank) und fünfzehn direkten Torbeteiligungen (sieben Tore, acht Vorlagen laut anderen Berichten) im polnischen Oberhaus zugeschrieben – ein Sprung, der seinen Marktwert binnen kurzer Zeit von rund einer auf mittlerweile sieben Millionen Euro nach oben katapultierte. Der Youngster gilt als offensiv variabel einsetzbar, sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel.

Lubins Präsident träumt vom Vereinsrekord

Wie ernst man den Fall in Lubin nimmt, zeigt eine Aussage von Vereinspräsident Paweł Jeż, der gegenüber „Przegląd Sportowy Onet“ bereits ankündigte: Sollte dieser Transfer zustande kommen, werde man einen Rekord brechen. Aktuell hält noch Bartosz Białek mit seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg in der Saison 2020/21 die Bestmarke als teuerster Lubin-Export. Die kolportierte Forderung von mindestens acht Millionen Euro würde diesen Wert überschreiten – wirtschaftlich soll der Klub einem Verkauf grundsätzlich offen gegenüberstehen, eine konkrete Offerte liegt aber nach aktuellem Stand von keiner Seite vor.

Kölns Dilemma: zu viele Baustellen gleichzeitig

Dass ausgerechnet jetzt Konkurrenz aus Dortmund auftaucht, kommt für den 1. FC Köln zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Der Klub hat sein Transferbudget derzeit an zwei anderen Fronten gebunden: Zum einen laufen die Verhandlungen um eine Leihe von Tottenhams Mikey Moore, die nach Informationen von Fabrizio Romano bereits weit fortgeschritten sind. Zum anderen hängt viel am Ausgang des Pokers um Said El Mala, den der BVB nach übereinstimmenden Berichten für rund 50 Millionen Euro nach Dortmund locken will – ein Transfer, der Kölner Mittel für genau solche Fälle wie Regula freisetzen könnte, wenn er zustande kommt. Solange diese Baustelle offen ist, dürfte es dem FC schwerfallen, im Wettbieten mit einem finanziell potenteren BVB mitzuhalten.

Was für einen Wechsel zu welchem Klub spräche

Sportlich könnte der Vorteil dennoch auf Kölner Seite liegen: Bei einem Bundesliga-Mittelfeldklub dürften sich für einen 19-Jährigen leichter Einsatzzeiten finden lassen als in einem Kader, der sich – wie zuletzt mit Karetsas demonstriert – ohnehin schon mitjungen, hochveranlagten Offensivspielern füllt. Ob diese Überlegung am Ende gegen das größere Prestige und die tieferen Taschen des BVB bestehen kann, dürfte sich erst zeigen, wenn eine der beiden Seiten tatsächlich eine Offerte auf den Tisch legt.

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