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·3 Juni 2026

Riquelme verspricht Haaland bei Real – Spieler-Umfeld dementiert

Gambar artikel:Riquelme verspricht Haaland bei Real – Spieler-Umfeld dementiert
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Riquelme will Real-Boss werden und Haaland dann holen – Foto: El Hormiguero

„Haaland möchte zu Real Madrid kommen“

MADRID. Luís Figo, damals Profi des FC Barcelona, war im Jahr 2000 das große und letztlich erfüllte Versprechen von Florentino Pérez. Und dessen jetziger Rivale verfolgt nun, 26 Jahre später, einen ähnlichen Plan: Enrique Riquelme hat am Mittwochabend in der spanischen Fernsehsendung „El Hormiguero“ verkündet, dass er Erling Haaland verpflichtet, sollte er am Sonntag die Präsidentschaftswahl bei Real Madrid gewinnen. Erst zuletzt hatte der Herausforderer mitgeteilt, dass er mit Rodrigo Hernández einen anderen Star von Manchester City in das Estadio Santiago Bernabéu lotsen will.


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„Ich habe versprochen, notariell festzuhalten, dass – falls ich Präsident werde – nichts vom Klub verkauft wird. Der Klub wird seinen Mitgliedern gehören. Und da ich nicht die Laufbahn von Florentino habe und noch nie Präsident war, verpflichte ich mich zusätzlich: Sollten die beiden Spieler, deren Verpflichtung ich angekündigt habe, nicht kommen, habe ich eine persönliche notarielle Garantie unterschrieben. Wenn ich dieses Versprechen nicht einhalte, werde ich 100 Prozent der Mitgliedsbeiträge aller 100.000 Real-Madrid-Mitglieder bezahlen. Haaland hat eine Ausstiegsklausel und möchte zu Real Madrid kommen“, so Riquelme.

Es ist die bis dato vollmundigste Ankündigung des 37 Jahre alten Energie-Unternehmers, mit der er die wahlberechtigten Mitglieder (alle volljährigen, die im Wählerverzeichnis eingetragen sind) von sich überzeugen möchte. Allerdings: Nur wenige Stunden später dementierte das Umfeld des Norwegers gegenüber Transferinsider Fabrizio Romano, dass an der vermeintlichen Vereinbarung nichts dran sein. Vater Alfie Haaland und Beraterin Rafaela Pimenta in einem gemeinsamen Statement: „Alles sehr unterhaltsam, aber nicht wahr. Wir wünschen beiden Kandidaten bei Real Madrids Wahl alles Gute.“

Vinícius müsste gehen – oder Mbappé

Riquelmes Hammer folgte am Mittwochabend kurz nach der Bestätigung von Pérez, dass José Mourinho als Trainer an die Concha Espina zurückkehrt, sofern er am Wochenende erwartungsgemäß in seinem Amt bestätigt wird. Er würde den „Special One“ nicht holen, hat sich nach eigener Aussage schon einen anderen Coach gesichert, der noch bei einem anderen Verein unter Vertrag stehen würde. Angeblich sei das Mikel Arteta vom FC Arsenal. Mit ihm und seinem Sportdirektor Rául – diese Personalie hatte er am Montagabend verkündet, dazu soll Fernando Hierro zum verantwortlichen Direktor in der Jugend werden – würde er längst am Kader arbeiten.

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Für diesen ist also auch Haaland vorgesehen, wenngleich selbst im Falle der unwahrscheinlichen Riquelme-Mehrheit am Sonntag vermutlich noch einiges passieren müsste, dass der Transfer tatsächlich Wirklichkeit wird. Da wäre beispielsweise die Inkompatibilität im Angriff: Eine Dreierreihe bestehend aus Kylian Mbappé, Vinícius Júnior und Haaland ist nahezu undenkbar, da sich niemand von ihnen auf der rechten Seite wohlfühlt und eine Startelf mit einem Jude Bellingham dahinter zweifellos zu offensiv wäre. Vinícius, dessen Vertrag im Sommer 2027 ausläuft, müsste den Klub erst verlassen – oder Mbappé überraschend gehen.

Haaland ist zudem noch langfristig an ManCity gebunden, hat einen bis zum 30. Juni 2034 gültigen Kontrakt und würde vermutlich mehr als 100 Millionen Euro an Ablöse kosten. Dass Pep Guardiola den „Skyblues“ nach zehn Jahren den Rücken gekehrt hat, könnte wiederum ein Argument sein, dass Haaland sie nach inzwischen vier Spielzeiten ebenso verlassen möchte. Und: Dass der 25-Jährige den Karriere-Plan verfolgt, nach der Bundesliga und der Premier League auch noch in LaLiga zu spielen, ist hinlänglich bekannt. In Frage kommen dann nur Real und der FC Barcelona. Haalands City-Bilanz: 198 Pflichtspiele, 162 Tore, 30 Vorlagen.

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