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·16 April 2026
Ronja Leubner von BVB-Frauen: „Spüre schon den Druck beim BVB“

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Auch die jüngste Aufgabe in der Regionalliga West meisterten die Frauen von Borussia Dortmund erfolgreich. Beim GSV Moers, abgeschlagener Tabellenletzter, erzielten die Dortmunderinnen ein halbes Dutzend Tore und kamen zu einem ungefährdeten 6:0-Sieg. Mit von der Partie und auch unter den Torschützinnen: Ronja Leubner, die kurz zuvor der Webseite des BVB ein ausführliches Interview gegeben hatte.
Ronja Leubner hatte das 2:0 in der 20. Minute markiert, als die BVB-Frauen in Moers am Niederrhein antraten. Schon beim 7:0 des BVB über den SSV Rhade am Spieltag zuvor hatte sie sich bei den Torschützinnen eingereiht, kommt nun auf elf Treffer in dieser Saison. Damit liegt Leubner auf Rang 11 in der Torschützenliste der Regionalliga West, was unterstreicht, dass sie die Qualitäten besitzt, in dieser Spielklasse zu den entscheidenden Akteurinnen zu gehören.
So knüpft Ronja Leubner an ihre ohnehin schon starke Hinrunde an, in der sie als eine der Gewinnerinnen im Team des BVB galt, so zumindest die Einleitung des Interviews mit der BVB-Webseite. In der Meisterschaft hat man zudem jetzt wieder alles selbst in der Hand, nachdem Tabellenführer 1. FC Köln II einmal strauchelte. Noch aber liegen die BVB-Frauen drei Punkte hinter den Kölnerinnen, die ein Spiel mehr absolviert haben.

Foto: Getty Images
Das ist auch deshalb der Fall, weil die BVB-Frauen ihrerseits schon einige Punkte abgaben. Was wiederum daran liegt, dass die Spielerinnen dann doch manches Mal „zu nervös“ agierten, meint Leubner. Obwohl viele Spielerinnen bereits Erst- und Zweitligaerfahrung besitzen, lasse man zudem bei eigener Führung zu häufig nach und vergebe so die Möglichkeit, für klare Verhältnisse zu sorgen.
Im Sommer vom Ligakonkurrenten FSV Gütersloh gekommen, schoss sie gleich zum Auftakt das 1:0 im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach für ihren neuen Club. Anschließend war sie sehr häufig in der Startelf zu finden, wurde aber beinahe genauso häufig ausgewechselt. Ronja Leubner räumt ein, ab der 60. Minute öfter nicht mehr so im Spiel gewesen zu sein wie zuvor, weshalb sie diese Wechsel nachvollziehen könne.
Ihre Stärken sieht sie im Raumgefühl und darin, ein Spiel lesen zu können. Verbessern will sie sich beim Zweikampf- und Defensivverhalten. Für einen Club wie den BVB zu spielen empfand sie dabei gerade zu Anfang als beflügelnd. Vor Spitzenspielen wie zuletzt gegen Köln II spüre sie nun aber schon den Druck, der bei solch einem Club – auch bei den Frauen – herrsche. Gleichzeitig habe sie inzwischen gute Strategien entwickelt, diesen Druck während des Spiels auszublenden.
Neben ihrem Engagement beim BVB studiert Ronja Leubner Sonderpädagogik, räumt auch hier ein, dann und wann das Lernen ein wenig schleifen zu lassen. Dafür sei sie einfach zu gerne in Gesellschaft. Neben Fußball spielt sie auch sonst in ihrer Freizeit gerne, vor allem „Siedler von Catan“.
Wofür Ronja Leubner in Zukunft allerdings noch weniger Zeit haben würde, sollte ihr mit dem BVB der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingen, was sich in Kürze entscheiden wird.









































