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·19 April 2026
Rot-Frust beim HSV: Nach der Derby-Niederlage kochen die Emotionen über

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·19 April 2026

Die Aufregung beim Hamburger SV war nach dem 1:3 im Nordderby bei SV Werder Bremen groß. Vor allem die Rote Karte gegen Philip Otele sorgte nach dem Abpfiff nicht nur auf dem Rasen, sondern auch in den Katakomben für heftige Diskussionen.
In der 78. Minute sah Otele beim Stand von 1:2 die Rote Karte. Nach einem Zweikampf mit Cameron Puertas entschied Florian Exner nach Ansicht der Videobilder auf Platzverweis. Der Unparteiische erklärte anschließend: "Ich hatte auf dem Feld erst mal keine klare Wahrnehmung. Ich habe den Treffer nicht gesehen, wie er wirklich war."
Nach dem Gang zum Monitor habe man sich aufgrund des Trefferbildes und des hohen Risikos für Rot entschieden. Gleichzeitig räumte Exner ein: "Ich kann verstehen, wenn man sagt: Das ist nicht die klarste Rote Karte der Welt."
Die Entscheidung brachte die Verantwortlichen des Hamburger SV jedoch auf die Palme. Mehrere HSV-Bosse suchten nach dem Spiel das Gespräch in der Schiedsrichterkabine und diskutierten dort unter anderem die Szene um Otele.
Sky-Experte Didi Hamann bewertete die Situation dagegen eindeutig: "Otele steigt ihm aufs Schienbein. Da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist eine klare Rote Karte."
Besonders emotional reagierte Jordan Torunarigha. Der Innenverteidiger stürmte nach dem Abpfiff aus der Kabine in Richtung Spielfeld und musste von Nicolai Remberg begleitet werden. Merlin Polzin sagte anschließend: "Er ist eigentlich ein ruhiger Charakter. Da war sicherlich etwas, was ihn wenig erfreut hat."
Remberg ergänzte, Torunarigha habe offenbar etwas gehört, "was wohl nicht korrekt war." Er selbst habe deshalb eingegriffen: "Ich habe einen guten Draht zu ihm und kann ihn bremsen."
Für den HSV bleibt nach der Derby-Pleite damit nicht nur sportlicher Frust, sondern auch jede Menge Ärger über einen hitzigen Nachmittag in Bremen.
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