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·5 April 2026
Said El Mala steht nicht nur mit dem 1. FC Köln vor entscheidenden Wochen

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Simon Bartsch
5 April, 2026
Said El Mala erzielte gegen Griechenland seinen ersten Treffer für die deutsche U21. Auch gegen Gladbach war der Spieler zuletzt erfolgreich. Die kommenden Wochen könnten über die nahe Zukunft des Youngsters entscheiden.

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim (Foto_ Alexander Hassenstein/Getty Images)
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Der Treffer gegen die U21 von Griechenland hatte für Said El Mala einen vor allem emotionalen Charakter. Der Kölner Offensivspieler widmete sein erstes Tor für die deutsche U21 seiner erst kürzlich verstorbenen Oma. Rein statistisch war der Treffer der dritte in den vergangenen vier Pflichtspielen. El Mala befindet sich nach kurzer Durststrecke wieder in Form. Die jüngsten Treffer sind somit auch eine Bewerbung für mehr. Der Zug Richtung USA, Mexiko und Kanada ist für den Offensivspieler sicherlich noch nicht gänzlich abgefahren. El Mala dürfte auch weiterhin mit der WM im kommenden Sommer liebäugeln und der Auftritt gegen Griechenland dürfte seine (wohl geringen) Chancen zumindest nicht geschmälert haben. Denn der Kölner spielte vor den Augen von Rudi Völler, dem Direktor der A-Nationalmannschaft vor, der wiederum El Mala ein besonders schönen Treffer bescheinigte und betonte, selbst nicht „so schöne Tore“ erzielt zu haben.
Allerdings hat Völler wichtige bei großen Endturnieren erzielt. Und davon scheint der FC-Youngster noch ein Stückweit entfernt zu sein. Der ehemalige Mittelstürmer betonte auch, dass eben Spieler wie Lennart Karl oder Nicolo Tresoldi die Zukunft des deutschen Fußballs seien – zwischen den Zeilen klang ein deutliches „mittelfristig“ mit, wobei gerade Karl eine sehr gute Bewerbung bei dem A-Team abgegeben hat. Für El Mala folgen nun also die Wochen der Entscheidungen. Der 19-Jährige kann sich mit guten Leistungen sicher noch auf dem Radar des Bundestrainers halten. Schließlich betonte dieser, dass die Tür auch weiterhin offenstehe. Gleichzeitig geht es für die Kölner aktuell um nicht weniger als den Klassenerhalt. Es ist davon auszugehen, dass Top-Torjäger El Mala in den Planungen von René Wagner eine zentrale Rolle spielt.
Mit seinen zehn Toren ist der Kölner der erste FC-Profi, der seit Anthony Modeste wieder zweistellig getroffen hat, zudem der zweitbeste deutsche Offensivspieler der Liga. Trifft der 19-Jährige gegen Frankfurt, wäre es das dritte Pflichtspieltor für den FC in Folge, eine El-Mala-Premiere. Und gleichzeitig würde der Angreifer Lukas Podolski hinter sich lassen, der in seiner Premieren-Saison zehn Mal für den FC erfolgreich war. Wagner kommt an dem Youngster nicht vorbei. Doch mit jeder guten Leistung wird auch ein Abgang im Sommer nicht unwahrscheinlicher. El Mala ist nach wie vor in ganz Europa heiß begehrt. Zahlreiche englische Clubs haben die Fühler nach dem Youngster ausgestreckt. Die „SportBild“ berichtet aktuell von einer Schmerzgrenze, die der FC für den Youngster ausgemacht haben will. Demnach sollen für das Talent 50 Millionen Euro ans Geißbockheim fließen.
Eine Summe, die die ersten Clubs wie Brighton abschrecken dürfte. Aber eben nicht alle. Clubs wie der FC Chelsea könnten durchaus bereit sein, eine ähnliche Summe auf den Tisch zu legen. Für El Mala wird es wohl ohnehin darum gehen, die Worte von Lukas Kwasniok zu beherzigen, der immer wieder betonte, wie wichtig es sei, dem 19-Jährigen nicht dem Spaß am Fußball zu nehmen. Tore werden da wohl helfen.






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