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·17 Juni 2026

Saudi-Rivale funkt Galatasaray bei Juve-Star dazwischen

Gambar artikel:Saudi-Rivale funkt Galatasaray bei Juve-Star dazwischen

Galatasaray hat Khéphren Thuram als Verstärkung für das zentrale Mittelfeld im Blick. Mit Al-Ahli aus Saudi-Arabien ist nun jedoch ein finanzstarker Konkurrent in den Poker um den Juventus-Profi eingestiegen. Für die Istanbuler dürfte das die Verhandlungen erheblich erschweren.

Kessié-Abgang öffnet Tür bei Al-Ahli und Juve will hoch hinaus

Wie der italienische Journalist Mirko Di Natale berichtet, ist neben Galatasaray auch der FC Liverpool sowie Manchester United an Thuram interessiert. Nun hat sich zusätzlich Al-Ahli aus Saudi-Arabien in das Rennen eingeschaltet.


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Der Klub bereitet sich auf eine Trennung von Franck Kessié vor und will die entstehende Lücke im zentralen Mittelfeld mit dem Franzosen schließen. Juventus hat zwar noch keine offizielle Ablöseforderung kommuniziert, Verhandlungen dürften jedoch bei 45 bis 50 Millionen Euro beginnen. Die hohe Preisvorstellung der Turiner und die finanzielle Schlagkraft von Al-Ahli gelten als Faktoren, die Galatasarays Vorhaben zusätzlich erschweren könnten.

Der 25-jährige Thuram absolvierte in der abgelaufenen Saison 45 Pflichtspiele für Juventus Turin und steuerte dabei vier Tore und fünf Vorlagen bei. Sein Vertrag bei Juventus läuft noch bis 2029, sein aktueller Marktwert wird auf 38 Millionen Euro geschätzt. Der Sohn von Weltmeister Lilian Thuram und Bruder von Inter-Stürmer Marcus Thuram war 2024 für rund 20 Millionen Euro von OGC Nizza zu Juventus gewechselt und hatte sich seitdem als verlässlicher Bestandteil des Mittelfelds etabliert.

Drei europäische Topklubs und ein saudischer Scheckbuch-Klub

Für Galatasaray wäre eine Verpflichtung von Thuram eine große Verstärkung für die neue Saison. Gegen die finanzielle Power von Al-Ahli und die internationale Strahlkraft von Liverpool und Manchester United dürfte der türkische Meister jedoch einen schweren Stand haben. Juventus selbst steht angesichts mehrerer interessierter Klubs nicht unter Verkaufsdruck und kann in Ruhe das beste Angebot abwarten.

Ob Galatasaray seinen Wunschspieler trotz der übermächtigen Konkurrenz noch von einem Wechsel in die Süper Lig überzeugen kann, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden.

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