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·6 Maret 2026
Schwache Ausbeute gegen Top-Teams: Immerhin steht der 1. FC Köln im Vergleich gar nicht so schlecht da

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Simon Bartsch
6 März, 2026
Im Podcast von Radio Köln sprach Tom Krauß die schwache Leistung gegen Augsburg an und verwies darauf, dass die Konkurrenz eben nicht schlafe und nun punkte. Und das zuletzt sogar gegen die Favoriten. Das fällt dem FC bislang schwer. Die Bilanz ist nicht gut, sie ist aber im Vergleich zur direkten Konkurrenz dann vielleicht doch nicht so schlimm wie befürchtet.

Said El Mala im Duell des 1. FC Köln gegen den BVB (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Als der 1. FC Köln vor seinem letzten Topspiel an einem Samstagabend stand, da hatte Lukas Kwasniok überraschende Worte parat. Der Kölner Trainer gratulierte dem damals kommenden Gegner bereits zum Erfolg, da war die Kugel noch nicht einmal auf den Platz gelegt. Zu vernichtend ist die Samstagabend-Bilanz in dieser Spielzeit für die Geißböcke. Sechs Topspiele, sechs Niederlagen, dazu noch eine Partie am ungeliebten Karnevalssamstag und gegen eine Mannschaft aus der Top-6. Es brauchte keine besonders hellseherischen Fähigkeiten, um zu erahnen, dass die Glückwünsche – dem Galgenhumor zum Trotz – durchaus ihre Berechtigung hatten. Tatsächlich setzte sich der VfB Stuttgart dann bekanntlich auch nicht unverdient gegen die Kölner durch.
Nun steht mit dem BVB das nächste Topspiel gegen eine Mannschaft aus der Top-6 an und Kwasniok könnte zumindest aufgrund der genannten Bilanzen die nächsten Glückwünsche verfassen. Die Bilanz gegen die Mannschaften, die sich Hoffnungen auf die Königsklasse machen, ist in der Tat mau. Vier Punkte gab es bislang in neun Begegnung – diese Zähler alle gegen Hoffenheim. Und da zuletzt der ein oder andere direkte Konkurrent eben die vermeintlichen Großen überraschte, wurden die Forderungen nach einem Erfolg gegen die Favoriten lauter. Dabei ist der FC im Kampf gegen die Topteams wahrlich nicht die schlechteste Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Die Kellerkinder Bremen, Heidenheim und Wolfsburg holten in ihren Begegnungen gegen die ersten Sechs der Liga jeweils nur einen Punkt.
Auch die Borussia liegt mit drei Zählern aus acht Spielen hinter dem FC. Allerdings hört es dann auch schon wieder auf. Der Hamburger SV hat nach dem Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen fünf Zähler in geholt, die Mannschaft der Stunde aus Augsburg sechs. Am besten kommt Union Berlin mit den Teams aus dem oberen Tabellendrittel zurecht. Die Mannschaft von Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart sammelte schon elf Punkte gegen die Teams von oben ein. Der FC hat am Samstagabend gegen Dortmund also die Chance, diese Bilanz ein wenig aufzupolieren. Allerdings wird das bekanntlich nicht leicht. Selbst, wenn Lukas Kwasniok die Vision hat, den Negativtrend der Samstagabendspiele ausgerechnet gegen den BVB zu brechen.
Vielmehr geht es für die Kölner in der näheren Zukunft dann darum, die Duelle gegen die direkte Konkurrenz zu gewinnen. Und da ist die Bilanz auch nicht die beste. Gegen Bremen, Union Berlin, St. Pauli, Heidenheim und Gladbach gab es jedenfalls keinen Sieg.









































