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·15 Maret 2026
Schweinfurt verteilt Geschenke: Verl springt nach Kantersieg auf Platz 4

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Im zweiten Sonntagsspiel des 29. Spieltages hatte der SC Verl keinerlei Probleme gegen den 1. FC Schweinfurt. Durch individuelle Klasse und haarsträubende Fehler der Gäste holten die Ostwestfalen einen ungefährdeten 4:0-Sieg und klettern dadurch auf Platz 4 – bei nur noch einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz.
Im Duell zwischen Verl und Schweinfurt war die Favoritenrolle klar verteilt, doch zuletzt musste der Sportclub im Aufstiegsrennen ein paar Rückschläge hinnehmen. Im Heimspiel brachte SCV-Coach Strobl zwei neue Personalien nach dem 0:0 in Cottbus, indem Stöcker und Besio für Kijewski und Foti starteten. Jermaine Jones veränderte seine Mannschaft gleich auf fünf Positionen, obwohl die Schnüdel zuletzt 3:2 gegen Ulm gewannen. Angleberger, Langhans, Dellinger, Celebi und Trslic begannen für Zeller, Özden, Müller, Forkel und Luque-Notaro.
Durch die vielen Wechsel musste sich Schweinfurt offenbar erst einmal neu sortieren. Das nutzte Besio aus, indem er den Ball gegen mehrere Gegenspieler behauptete, in die Mitte zog und dann nach einen Haken schlug – und sein Schlenzer landete zur frühen Führung im Tor (4.). Schweinfurt versuchte mitzuspielen, die Verler verbuchten aber die Chancen. Ein langer Ball vom Torwart erreichte Waidner, der frei vor Stahl auftauchte und diesen zur Parade zwang (13.). Verl schien früh alles im Griff zu haben. Taz legte einmal mehr für Besio ab, dessen Abschluss aus dem linken Halbfeld aber nur das Außennetz traf (22.).
Nach druckvoller Anfangsphase nahm Verl das Tempo ein wenig heraus. Doch Schweinfurt verteilte Geschenke: Celebi verlor als letzter Mann den Ball an Wörner, der alleine auf das Tor von Stahl zulief – und kurz vor dem herausstürmenden Keeper legte der Verler auf Taz quer, der nur noch einschieben brauchte (33.). Damit aber noch nicht genug, denn Osawe spielte bei einem Rückpass auf Stahl die Kugel genau in die Füße von Taz, der aus spitzem Winkel ins abermals verwaiste Tor schoss (39.). Dank der Einladungen von Schweinfurt ging der SCV mit einem komfortablen Vorsprung in die Kabine.
Für Schweinfurt setzte sich der Schrecken auch nach dem Seitenwechsel fort. Mhamdi schickte Wörner auf die Reise, dessen Schuss noch von Stahl nach vorne abgeblockt wurde – doch dort reagierte Eze am schnellsten und markierte den vierten Treffer (52.). Immer wieder brachte sich Schweinfurt selbst in Gefahr, sodass auch Trslic beinahe das Eigentor unterlief. Sein Klärungsversuch per Kopf landete am rechten Pfosten (60.). Im weiteren Spielverlauf ließ Verl so gut wie nichts mehr anbrennen, während auch die Schweinfurter etwas Stabilität in ihre Abwehrreihe bekamen – was aber auch daran lag, dass der Sportclub nicht mehr viel nach vorne machen musste.
Die große Chance zur Ergebniskosmetik bekam Wintzheimer, zu dem ein Ball in den Strafraum durchrutschte. Aus vollem Lauf visierte der Stürmer die kurze Ecke an, aber Schulze parierte (78.). Im Gegenzug schaltete Verl schnell um, doch Ottos Schuss aus kurzer Distanz wurde auf der Linie von Böhnlein geblockt (79.). Es änderte nichts mehr daran, dass Verl einen in der Höhe verdienten Kantersieg einfuhr. Damit springt der SCV in der Tabelle auf Platz 4 mit einem Rückstand von zwei Zählern auf den direkten Aufstiegsplatz, der im kommenden Heimspiel gegen Saarbrücken verkürzt werden kann. Die letztplatzierten Schweinfurter dürfen sich gegen den VfB II behaupten.









































